Trainingspraxis Laufen 2


Trainingspraxis Laufen



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2. Auflage


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Füße besser pflegen – auch Fußreflexzonenmassage unterstützt

Regelmäßig Fußgymnastik kräftigt – macht beweglicher und regeneriert

© Lothar Pöhlitz  -  04. Juli 2015  -  Es ist nicht so selten dass in Fach-Praxen von Physiotherapeuten und Heilpraktikern Leistungsläufer die Fußreflexzonen-massage, Bindegewebsmassagen oder auch Periostmassagen nutzen um bei diversen Verletzungen, Schmerzen oder Verhärtungen die Trainingsausfallzeiten zu minimieren oder auch die Regenration nach hohen Belastungen zu beschleunigen. Als ich kürzlich die Abbildung der Fußreflexzonen in die Hand bekam erinnerte ich mich meiner Ausbildung zum Leistungssporttrainer an der DHfK Leipzig in den 50iger Jahren. Innerhalb des Fachs Theorie und Praxis der Massage wurden die genannten Methoden bereits damals vermittelt und den zukünftigen Trainern die Griffe auch praktisch gelehrt. Ein sehr sinnvolles Fach innerhalb der Trainerausbildung.

Normalerweise haben gesunde Sportler schmerzfreie Füße (abgesehen von auch einmal Druckstellen) die sich warm und weich anfühlen und gut durchblutet sind. Trotzdem sollten sie zur Pflege ihrer Füße täglich vor allem nach hartem Training, 5 – 10 Minuten zur Selbstmassage oder Fußbäder für die  Regenerationsunterstützung reservieren. Durch gezieltes „ausstreichen“ und Stimulation der Reflexzonen der Fußsohlen werden bestimmte Organe des Körpers sanft angeregt und revitalisiert. Bevor sie massieren sollten sie mit einem feucht-warmen Frotteetuch die Fußsohlen „aufwärmen“ oder auch mit einem Tennisball unter dem Fuß „rollen“ (siehe Foto).

„Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und auch im Wellnesssektor Einzug gefunden hat. Befürworter dieser Methode gehen davon aus, dass die Reflexzonenmassage in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen übliche medizinische Verfahren und physiotherapeutische Anwendungen ergänzen kann sowie eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen kann“ (WIKIPEDIA)

In der Abbildung wird deutlich dass die Fußsohlen - wie auf einer Landkarte - die Regionen des Körpers, bzw. auch der Organe, bestimmte Reflexzonen widerspiegeln die wenn sie auf Druck schmerzhaft sind, schließen lassen dass sie behandlungsbedürftig sind oder auch Verspannungen und Verhärtungen in der Muskulatur Unterstützung zur schnelleren Regeneration durch entsprechende Massagetechniken gern annehmen, zumindest ist das Praxiserfahrung .

Die verschiedenen Massagetechniken unterstützen die Leistungsentwicklung durch Durchblutungssteigerungen der Haut, der Muskulatur und des Bindegewebes, lösen Verspannungen, wirken auf den Muskeltonus und haben gleichzeitig eine stimulierende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und die inneren Organe.

Wenn also ein bestimmter Bereich auf der Fußsohle - die entsprechende Reflexzone - schmerzhaft ist, sind die zugeordneten Organe und Systeme behandlungsbedürftig. So ist der Schmerz „Wegweiser“ zur Behandlung. Diese Form der Druckpunktmassage ist eine zusätzliche Möglichkeit die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, sie fördert die Entspannung und das Wohlbefinden. Die Reflexzonenmassage ist aber kein Allheilmittel. Gibt es ernsthafte gesundheitliche Probleme fragen sie ihren Hausarzt oder einen Spezialisten.

Eine Fußreflexzonenmassage sollte aber nicht unmittelbar nach dem Training durch-geführt werden; am besten wäre es möglichst bald nach dem Training die teilweise aggressiven Mechanismen, die durch die Belastung in Gang gesetzt wurden durch ein Eis – Fußbad und die „Flasche danach“ wieder auf ein Minimum zu reduzieren. Nach einigen wenigen Stunden, wenn die Füße wieder im "Normalbetrieb" arbeiten ist ein guter Zeitpunkt mit der Fußreflexzonenmassage neue Reize zu setzen.

Fotos: Pöhlitz