Trainingspraxis Laufen 2


Trainingspraxis Laufen



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Mit mehr Hallensaison könnten Läufer Reserven erschließen

Corinna Harrer rettete bei der EM in Göteborg die Ehre der Läufer

Kürten, 13. März 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Die Ovationen, die „oh wie ist das schön – Gesänge“ der 4000 sehr zufriedenen Zuschauer mit der DM 2013 unterm top - hergerichteten Dortmunder Hallendach galten diesmal vor allem Verena Sailer, Björn Otto, Christian Reif oder Christina Schwanitz, aber auch Florian Orth, Carsten Schlangen oder Corinna Harrer. Man spürte aber auch dass das fachkundige Publikum die 1:49,11 (800 m M), die 3:41,00 (1500 m M) die 2:05,54, (800 m F) oder die 4:13,26 (1500 m F) sachlich richtig einordnen konnte. Die Hoffnungen aus dem Sommer auf weitere schnellere Lauf-Schritte haben bis zum Februar 2013 keine Fortsetzung gefunden, d.h. keine neuen Namen für die Hallen-EM. Das sich einige aus den jüngern Jahrgängen mit vorn zeigten ist noch nicht mit einem Qualitätsgewinn zu verbinden, reicht noch nicht für einen Generationswechsel. Trotzdem hoffte Präsident Prokop auf Überraschungsmedaillen „auf das schneller, höher, weiter“ bei der Hallen-EM: "Wir haben eine junge Mannschaft, die aber für Überraschungen gut sein kann." Damit hat er zugleich unterstrichen dass Meisterschaften auch für den DLV Tage der Wahrheit sind. Leider ist nun das Fazit nicht geeignet um sich zurückzulehnen. Da kann man auch nicht auf die verweisen die zu Hause geblieben sind, wer nicht am Start ist kann auch nicht gewinnen! Es gingen bestimmt mehr an den Finals oder den Medaillen vorbei als sich die DLV-Führung erträumt hatte - die Überraschungen blieben aus. Trotz 5 Medaillen hat man einen herben Hinweis bekommen dass es aktuell nicht nur in den Laufdisziplinen hakt, in der Nachwuchsarbeit für die Olympische Leichtathletik im letzten Jahrzehnt offensichtlich große Versäumnisse gegeben haben muss.

EM-Fazit: nur im Kugelstoßen der Frauen – Gold - im 3000 m Lauf der Frauen - Silber, im Stabhochsprung der Männer Silber + Bronze und im Weitsprung der Männer – Bronze war Deutschland bei der Hallen-Europameisterschaft 2013 medaillenfähig. Also in vier Disziplinen von vielen. Bei den letzten Hallen – EM 2011 in Paris errangen deutsche Athleten vergleichweise 10 Medaillen (3-4-3). Allerdings hinken solche Vergleiche immer, noch dazu in einem nacholympischen Jahr. Waren es aber nicht zu viele die die DLV - Teilnahmebedingungen erfüllt haben in der Bewährungssituation nicht gut genug auf den Höhepunkt vorbereitet? Mehr Disziplinen als dem DLV lieb sein dürfte haben nicht weniger Sorgen als der Mittel- und Langstreckenlauf. Dabei ging es auch diesmal wieder nur gegen „Europa, allerdings mit internationaler Beteiligung“.

Thomas Kurschilgen bewertet die HEM 2013 u.a. so: „Überraschend waren der hohe Leistungsstand und die Wettbewerbsdichte bei der nacholympischen Europameisterschaft in Göteborg. Länder, die bei den zurückliegenden Olympischen Spielen in London nur bedingt überzeugen konnten, präsentierten sich in Göteborg mit starken Teams. Gastgeber Schweden, die Italiener und die Tschechen konnten sich in diesem Jahr mit beeindruckenden Leistungen unter den Top Acht der europäischen Nationenwertung in Göteborg platzieren“ (Quelle: leichtathletik.de 5.3.2013)

Die Bedeutung einer Hallensaison wird unterschätzt

Zu viele Läufer taten sich nach den ersten 4 Monaten Training im neuen Jahr in den Hallen schwer neue höhere Geschwindigkeiten zu präsentieren, über einen Angriff auf deutsche Hallenrekorde sollte man wohl besser schweigen. Offensichtlich war bei der Präsentation unserer Leistungssituation in Dortmund auch dass die Laufökonomie für schnelleres Laufen bei vielen zu wünschen übrig ließ. Ein erhoffter weiterer Leistungsfortschritt durch offensives Laufen blieb Ausnahme (Corinna Harrer, Carsten Schlangen). Die Sujews bemühten sich von vorn um den Sieg über die 1500 m der Frauen, sie liefen vornweg aber machten zu wenig Tempo und boten so Anette Horna die Chance zum nicht erwarteten Spurtsieg in 4:13,26. Dann kam Göteburg und die Offenbarung. In der letzten Hallensaison hatten Elina & Diana mit 4:07 im Doppelpack überrascht und den Sommerfortschritt der Läufer eingeläutet. Und nun? Sicher waren mit mir auch viele verblüfft über Robin Schembera – bestimmt auch sein Trainer Paul-Heinz Wellmann - als er nach seinem Sieg in 1:49,11 über 800 m ins Mikrofon schrie „ich bin wieder da“. Natürlich ist es schön das er sich wieder auf der Laufbahn zeigt, man konnte aber den Eindruck gewinnen das er in seiner fast 2 jährigen Leistungsabstinenz sein Anspruchsniveau – und mit ihm wohl auch viele andere - verloren hat. 2009 lief er „als Talent“ seine Bestzeit: 1:45,63 – inzwischen ist er 25!!! Bis zu konkurrenzfähigen 1:44 die er als sein Ziel vor Monaten selbst öffentlich machte sind es Welten.

Wettkämpfe sind Bestandteil des Jahrestrainingsaufbaus und Qualitätstraining zugleich

Über die Bedeutung einer Hallensaison für den Leistungs-Fortschritt

Gerade hatte es am letzten Januarwochenende mit den Landesmeisterschaften begonnen war es 4 Wochen später mit den Deutschen in Dortmund für die Meisten schon wieder vorbei. Über die Rolle einer Hallesaison sollte wohl vom Führungspersonal noch einmal geredet werden. Wenige Läufer reisten mangels national für sie organisierter Wettkämpfe in ihrem Leistungsbereich ins europäische Umfeld um ihr Training der letzten 4 Monate zu überprüfen. Ein Hallenwettkampfsystem für Läufer war nicht zu erkennen. Nur Corinna Harrer, die beiden Sujews und Florian Orth schafften es zur Hallen-EM nach Göteborg wo sich überraschend zeigte dass nur Corinna Harrer die DLV-Medaillenerwartungen erfüllen konnte. Dabei zeigte Coco nebenbei dem Nachwuchs noch wie man auch zu 9:00 Minuten über 3000 m kommen kann: 3:13 + 3:00 + 2:47 (!) min/km brauchte sie bis zur Silbermedaille! Vor ihrer Leistung und ihrer bisherigen Entwicklung kann man sich nur tief verneigen, Glückwunsch Coco und ihrem Trainer Kurt Ring. Für die 3 anderen reichte es nicht einmal für Europa.

Die Chance die zweite Reihe in Wettkämpfen systematisch zusammenzuführen und mehrfach auf ihrem Niveau zu fordern und voranzubringen wurde auch 2013 wieder vertan. Von einer Hallensaison die eigentlich eine erste zeitweilige Leistungsausprägung in den schnellen Laufdisziplinen innerhalb einer Doppelperiodisierung zum Ziel haben sollte konnte man wieder nicht sprechen. Es kann doch nicht so schwer sein das gemeinsam – vor allem für den Nachwuchs - mit den LV zu organisieren. Geeignete Hallen gibt es von Nord bis Süd, im Westen und im Osten!

So kann man sich bereits im ersten Teil des Trainings- und Wettkampfjahres 2013 den Eindruck nicht verkneifen das es im Bereich der Mittel- und Langstrecken (zumindest bis 5000 / 3000 m Hindernis) von Ausnahmen abgesehen, eine Strategie nach dem ersten 4 Monats - Makrozyklus (September – Dezember) nicht gab. Das lässt hoffentlich nicht darauf schließen dass nur das Geschwindigkeitstraining fehlte. Noch schlimmer wäre wenn der Eindruck stimmt dass ein neues Niveau in der aeroben Qualität für die VP II nicht geschaffen wurde.

Die Wettkampflehre ist Teil der Leistungsstrategie

Die Prinzipien der Wettkampflehre müssten wieder mehr Teil einer Leistungsstrategie innerhalb der Olympischen Leichtathletik werden. Wettkampferfahrung ist die Voraussetzung für Konkurrenzfähigkeit. Die Vorbilder in der Welt und in Europa werden von zu vielen immer noch negiert. Die in Karlsruhe und Düsseldorf von den Veranstaltern angestrebten und von den Hallensprechern bejubelten Jahresweltbestleistungen auf den Hallenrunden helfen gegenwärtig nur den „Schwarzen“, unserem Nachwuchs „zerstören“ sie die Rennen. Sie aber brauchen auch mehr Wettkampferfahrung und Bewährungssituationen bei Höhepunkten und ein wenig Härte auf ihrem Niveau könnte auch nicht schaden.

Was die anderen im Januar / Februar machen

Auch das gezeigte Leistungsniveau im Januar / Februar in der Welt unterstreicht diese Überlegungen, u.a. gaben uns die US-Boys wieder Einblick in ihre Arbeit, finden sich in einer aktuellen Hallenbestenliste - beispielhaft ausgewählt über 3000 m der Männer - in der Spitzengruppe, sie sind auch wie 1500 m Läufer Abdelaati Iguider oder 3000 m Hindernismann Evan Jager ganzjährig auf erstaunlich hohem Niveau leistungsfähig:

In diesem Zusammenhang lassen auch zwei interessante Wettkampfergebnisse aus dem Februar Rückschlüsse auf das Winter-Training der letzten Wochen im Top-Bereich zu. Mo Farah gewann in New Orleans bei den Männern einen Halbmarathon im Spurt in 61:00 Minuten und 5000 m Olympiasiegerin Meseret Defar in 1:07:26 ! Das bedeutet das ihre derzeitige aerobe Leistungsfähigkeit – die vL3 – Schwelle – mindestens bei 5,76 m/s bzw. 5,22 m/s liegen muss! Und das mitten im „Winter“. Auch sagen uns die guten Wettkampfergebnisse der deutschen Amerika-Studenten Fabian Clarkson (7:53,92) – Niklas Bühner (8:02,48) und Anne Kesselring (2:05,29) das sie neben ihrem Studium in den letzten Monaten noch ausreichend Zeit in den Trainingsumfang und ins schnelle Training investiert haben müssen!

Auch in einer Einfachperiodisierung darf das Tempotraining nicht fehlen

Der Unterschied zwischen einer Einfachperiodisierung der Langstreckler und einer Doppelperiodisierung der Mittelstreckler war kaum zu erkennen. Die dominierenden Namen aus dem Sommer, die Sujew - Twins, Coco Harrer, Florian Orth, Carsten Schlangen waren in Dortmund wieder präsent und trotzdem reichte es bei der Hallen-EM nur für Corinna Harrer für eine Top-Platzierung. Auf den Mittelstrecken scheint der Elan von 2012 sich nicht auf die anderen übertragen zu haben. Siege mit Zeiten von 1:49 oder 2:05 über 800 m lassen eine Reihe von Fragen offen. Einen, aber nur kleinen Lichtblick bot das 3000 Rennen der Männer, da könnten die „jungen Langstreckler“ Bleistein (Jhg. 90), Nico Sonnenberg (Jhg. 91) und Marcel Fehr (Jhg. 92) mit ihren Bestleistungen über 3000 m um die 8 Minuten nach der VP II mit nun möglichen 5000 m Fortschritten die große Langstreckendistanz zu Arne Gabius spürbar verkleinern. Allerdings fehlen dazu noch weitere 2000 m hoffentlich recht geschwindigkeitsnah und viele gute Kilometer, dazu reichen wenige Monate nicht!

Wollten die „jungen Wilden“ nicht zur Hallen-Europameisterschaft?

Aufgefallen ist auch dass sich „die jungen Wilden“ – haben wir überhaupt welche -normalerweise von den DLV – Hallen – EM - Normen hätten regelrecht herausfordern lassen müssen weil 1:47,80 – 3:41,00 – 7:54,5 – 2:03,00 – 4:11,50 – 9:01,00 als Nachwuchs - Anschlussleistungen für diejenigen nicht zu hoch wären die 2016 nicht nur nach Rio de Janeiro reisen, sondern dort in die Finals wollen! Damit wird zugleich der gegenwärtige Leistungsstand im Nachwuchs – Anschlusstraining des Mittel- und Langstreckenlaufs dokumentiert. Diese Situation scheint auch vielen Funktionären landesweit noch nicht aufgefallen zu sein. Zum Weltniveau braucht man aus einer solchen Ausgangsposition Jahre, das „vorneweglaufen“ allein reicht dafür nicht.

Länderkampfnominierungen müsste man sich wieder verdienen müssen

Da wurde offensichtlich nicht nur ein Länderkampf in Glasgow sozusagen „aus dem Training heraus“ bestritten ohne einen oder besser zwei vom DLV gewollten bzw. geplanten bzw. organisierten vorbereitenden Nominierungs-Wettkämpfen. Die dann positive Wertung des 4. Platzes der Mannschaft in Glasgow von Cheftrainer Idriss Gonschinska war überraschend und von ihm ungewohnt unkritisch zugleich, von Fortsetzung der Lauf-Offensive aus dem Jahre 2012 schon da nichts zu spüren. Nominierung auf Zuruf oder nach Trainingseindrücken im letzten Trainingslager? Muss man sich solche Starts gegen Tops aus GBR – USA – und Russland nicht mehr verdienen? Muss man nicht zu einem solchen Wettkampf fahren um sich messen oder sie wenigstens schlagen zu wollen? Der Kaderarbeit in unserer Situation würde, zumindest für die schnellen „Geschwindigkeits-Disziplinen bis 5000 m“, die Zusammenführung in mehreren anspruchsvollen Wettkämpfen helfen. 4 Monate Training ohne das Ergebnis echt zu hinterfragen oder zu wissen was das realisierte Training wirklich wert war? Das ist auch nicht mit „Einfachperiodisierung“ zu entschuldigen.

Läufer des C- und B-Kaders könnten in einer echten Hallenwettkampfphase von Anfang Januar bis zu den Deutschen Meisterschaften schon einmal den Umgang mit der Sommerwettkampfperiode über meist 3 Monate simulieren, die Ausbildungszeit verkürzen, effektivieren, intensivieren, gegeneinander auf den verschiedenste Streckenlängen (400 – 800 – 1000 - 1500 – 3000 – 5000 m) ihre Trainingsarbeit der letzten Wochen offenlegen, wettkampfnah trainieren, sich über neue persönliche Bestleistungen freuen und gleichzeitig wichtige Wettkampferfahrung sammeln. Schließlich gibt es in der Lauf-Trainingsmethodik die Erfahrung dass man nach etwa 12 Wochen aeroben Schwerpunkt einmal „die Pferde wechseln sollte“, weil das aerobe so weitermachen kaum weitere Fortschritte bringt! Außerdem sollte man das Ziel fördern mit fordern (überprüfen) zu verbinden nie aus den Augen verlieren.

Kaderarbeit könnte mit einem Pflichtwettkampfsystem verbunden werden Wenn ich demnächst mehr erreichen will

Die Praxis der gerade noch 2 Internationalen für Läufer in Karlsruhe und Düsseldorf - wo man eine Woche vor den Terminen im Internet noch keine Teilnehmerlisten fand- und es darüber hinaus offensichtlich keine organisierte Hallensaison für die Kader gibt sollte einmal auch in der Abt. Wettkampforganisation des DLV auf die Tagesordnung. Natürlich ist es das gute Recht der Veranstalter für ihr Publikum Weltniveau zu bieten, das entbindet den DLV aber nicht davon eine mindestens 6 wöchige Hallen-Wettkampfsaison für alle ihre Kaderathleten zu organisieren, weil nur in Wettkämpfen die Erfüllung ihrer Leistungsziele möglich ist und weniger in Leistungsdiagnostiken, sie zugleich ein entscheidender Teil der Ausbildung sind und schon früh den Bundestrainern erleichtert die Spreu vom Weizen zu trennen und das Ergebnis auch ihrer Arbeit zu erkennen. Es ist doch für Athleten und Trainer nicht unwichtig vor Beginn der so entscheidenden 2.Vorbereitungsperiode zu wissen wo man steht, wo die Stärken und wo die Schwächen rund um die der Wettkampfstrecken (Unterdistanzen – Überdistanzen – Spezialstrecken) liegen. Besonders positiv ist doch für die Athleten zu wissen dass man etwas Besonderes erreichen kann, demnächst. Das mobilisiert die Kräfte nun noch besser zu trainieren als im Herbst/Winter – die Mittelstreckler in der Qualität, die Langstreckler im Umfang und der Kraftausdauer, in den Monaten März-Mai. In dieser Phase macht den Unterschied wer besser als seine Gegner die Bereitschaft zur maximalen Ausbelastung in den entscheidenden Rennen des Sommers vorbereitet.

Qualitäts - TE entscheiden über Reserven in den Endphasen

In dieser nun bevorstehenden Trainingsphase darf der Teil der Vorbereitung nicht unterschätzt werden der es dem Läufer schließlich erlaubt etwa 2/3 seiner Strecke relativ entspannt, locker, unverkrampft im mittlerem Renntempo, bei größter Aufmerksamkeit für einen Angriff seiner wichtigsten Gegner, zu bewältigen. Wer während des Rennens bei gutem Tempogefühl nicht leicht mitrollen kann, kann auch nicht gewinnen. Die individuelle Laufökonomie (schnelles Laufen bei geringem Energieverbrauch) ist in Qualitäts–Trainingseinheiten nahe dem Renntempo mit möglichst kurzen Pausen zu erarbeiten, d.h. dem bewussten üben von Anspannung und Entspannung (Tempowechsel / Leichtlauftechnik) kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. In Dortmund konnte man in den Endphasen sehen dass einige in ihrer Vorbereitung mit ihrer aeroben Qualität auf Kriegsfuß gestanden haben müssen. Alles wird in den nächsten Wochen auch von Trainingseinheiten unterstützt die als Unterdistanztraining um die 10 % oberhalb des Renntempos absolviert werden müssen. Das hilft auch die notwendige Laktattoleranz für angestrebte Wettkampfgeschwindigkeiten auszuprägen, dessen Mangel bei den Hallenrennen nicht zu übersehen war.

Die Verantwortung, die Bereitschaft für eine notwendig komplexe Arbeit, vor allem für die spezielle Ausdauer und die Unterdistanzleistungsfähigkeit in den Mittelstrecken – für die 100 - 120 % in den nächsten Monaten - liegt beim Athleten, die unterstützende Motivation, die täglichen Hilfen damit die Läufer ihr Vorhaben - die persönlichen Bestleistung beim Jahreshöhepunkt – auch erfüllen können, besser aber auch wollen, liegen beim Trainer, bei den Bundestrainern, bei den Funktionären und dem sie unterstützenden Teams.

Ohne die Bereitschaft zu mehr Wettkämpfen und zur maximalen Ausbelastung geht es nicht voran

Foto: Pöhlitz