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Neuerscheinung – Trainingskonzepte


2. Auflage


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HÖHENBALANCE – Höhentraining jetzt auch auf dem flachen Land

„Zweitausender“ finden sie nun auch in Köln, Halle, Berlin, München ...
Leichtathletik Coaching-Academy vereinbart Zusammenarbeit mit der Höhenbalance AG

23. Dezember 2008 (© Höhenbalance AG) - Für viele Spitzensportler ist Höhentraining heute ein fester Bestandteil ihrer Wettkampfvorbereitung. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen dokumentieren, dass Training in „dünner Luft“ ein entscheidender Faktor sein kann, um auf legale Art und Weise die Leistungsfähigkeit zu steigern. Dabei beeinflusst der Höhenaufenthalt auch die Effizienz des Trainings und verbessert die Regenerationsfähigkeit. Die Höhenbalance AG in Köln (www.hoehenbalance.de) bietet ein System an, mit dem „auf dem flachen Land“ ersatzweise wie in natürlichen Höhen trainiert werden kann. Für den Hochleistungsbereich wird damit die Möglichkeit geboten, sich z.B. durch eine Voranpassung unter NN auf das geplante mehrwöchige Höhentraining besser vorzubereiten. Dadurch wird die Anpassungszeit in der Höhe verkürzt. In Zwischenwettkampfphasen bietet dieses System die Möglichkeit der aeroben-anaeroben Auffrischung, ohne nochmals für ein oder zwei Wochen extra in eine natürliche Höhe fahren zu müssen.

Die trainingsmethodische Leitung des Kölner Hypoxietrainings liegt in den Händen der beiden Sportwissenschaftler Harry Mutschler und Ute Haas, die sich seit Jahren sowohl mit dem Training als auch mit der dazugehörigen Technologie der künstlichen Hypoxie beschäftigen. Mit Prof. Dr. med. Herman Buhl steht dem Gesundheits-, Freizeit- und Leistungssport ein Berater mit umfangreicher Hypoxieerfahrung zur Verfügung. Er bringt nicht nur als ehemaliger Olympiateilnehmer über 3000 m Hindernis in Rom 1960, der EM 1958 und 1962, auch als Betreuer der Leichtathletik-Nationalmannschaft und mehr als 10 Jahre als Wissenschaftler am Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport in Leipzig praktische Erfahrungen über Höhentraining und Auswirkungen künstlicher Hypoxie auch im Zusammenhang mit der Unterdruckkammer in Kienbaum in das Projekt Höhenbalance ein. Nach einer Gastprofessur bei Prof. Dr. Heinz Liesen in Paderborn, Lehre an den Universitäten Marburg, Gießen und Würzburg, und ärztlicher Leiter von verschiedenen Reha-Kliniken ist er nun medizinisch-wissenschaftlicher Leiter bei der Höhenbalance AG.

Wirkungsebenen der Hypoxie

Durch die innovative Generatoren-Technologie der Höhenbalance AG kann jetzt der Sauerstoffgehalt der Atemluft reduziert werden. Das sauerstoffarme Luftgemisch wird in eine Höhenkammer bzw. Höhenraum geleitet und der Sportler hat die Möglichkeit, auf 2500 m Höhe oder mehr, so oft er will zu trainieren

Weniger Sauerstoff – mehr Leistung ?

Höhentraining - HöhenbalanceDer Hypoxieeffekt beruht auf einer Sauerstoffmangelversorgung der Gewebe, allerdings in differenzierter Form. Ein Training unter diesen Bedingungen kann aktiv oder auch passiv erfolgen. Im Wesentlichen werden zwei Formen unterschieden. Voraussetzung ist aber das Verständnis, dass der Anteil der Sauerstoffmoleküle in der Atmosphäre bis ca. 20 000m Höhe konstant bleibt. Eine Form der Hypoxie entsteht durch den abfallenden Luftdruck (hypobar), d.h., die Zelle kann druckbedingt weniger Sauerstoff aufnehmen. Die andere Form besteht in einer Verschiebung des Stickstoff – Sauerstoff - Anteils in der Luft. Mit dem dadurch abnehmenden Anteil Sauerstoff kann jede beliebige Höhe mit der hier vorhandenen Technik bis 6000m simuliert werden. Für beide Formen gilt aber, dass die reduzierte Zufuhr von Sauerstoff in der Zelle eine Kaskade von Kompensationsmechanismen auslöst, die den eigentlichen Effekt des Hypoxietrainings ausmachen. Dies führt zu einem erhöhten Sauerstofftransport, die Stoffwechseltätigkeit wird angeregt und mehr Energie freigesetzt. Von diesem Verhalten profitiert der gesamte Organismus. Das gesamte Zellgeschehen wird belebt. Der Körper passt sich an die für ihn erschwerten Bedingungen an, so dass es im Einzelnen zu folgenden Regulationen kommt:

  • Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems mit Anstieg der Herzfrequenz bzw. des Herzminutenvolumens
  • die Atmung nimmt zu; in 2500 m Höhe beträgt die Zunahme der Ventilation anfänglich 65 %. Innerhalb von 2-5 Tagen erfolgt die Anpassung an die veränderten hypoxischen Bedingungen. Die Körperprozesse werden durch Inhalieren der Höhenluft stimuliert und die Ventilation gegenüber normal auf das Drei- bis Siebenfache gesteigert.
  • Steigerung der Gehirndurchblutung
  • Erhöhung des energetischen Umsatzes
  • Vergrößerung der mitochondrialen Kapazität
  • Verbesserung der Mikrozirkulation durch erhöhte Kapillarisierung, d.h. Erweiterung des Gefäßquerschnitts und zum Teil Blutgefäßneubildung
  • Die Stoffwechselwege für die Fett- und Glukoseverbrennung werden aktiviert
  • Verbesserung der Laktattoleranz
  • Zunahme der Hämoglobinmenge (verantwortlich für die Sauerstoffbindung)
  • Verbesserung der Regenerationszeiten nach physischen Belastungen
  • Beschleunigter Wiederaufbau nach Verletzungen
  • Erhöhte Toleranz der Zellen gegen den Hypoxiestress

Beim Trainieren des Körpers in sauerstoffreduzierter Luft (Hypoxietraining) zwingt man den gesamten Organismus, sich den veränderten Bedingungen anzupassen. Im Laufe des Trainings wird sich der Organismus an die individuell ausgewählte Höhe so angepasst haben, dass er unter Hypoxie relativ vergleichbare Leistungen erbringt wie unter Normalbedingungen (also Meeresniveau). Begibt man sich nach dem Höhentraining wieder ins Flachland, so lässt sich feststellen, dass der Organismus unter Belastung über zusätzliche Energiereserven verfügt. Dieser Gewinn an aerob-anaerober Kapazität sollte der Organismus über mehrere Wochen nutzen können.

Die technologischen Bedingungen

Hypoxico Produkte im Vertrieb der Höhenbalance AG

Höhentraining - HöhenbalanceBasiseinheit für das künstliche Höhentraining ist ein Generator. Bewährt haben sich hier vor allem die Everest Summit Generatoren, die bei einer simulierten Höhe von 2.500 m einen Luftausstoß von ca. 90 l/min haben. Diese Generatoren können auch sehr einfach bewegt werden, da sie über Transportrollen verfügen. Damit ist ein Hypoxietraining auch unter häuslichen Bedingungen möglich. Die produzierte Luftmenge reicht für einen Normalathleten bei moderater Belastung aus. Wenig gut Trainierte können sich einen Generator teilen. Mit einem Generator können drei Personen gleichzeitig ein Passivtraining absolvieren. Es muss beachtet werden, dass sich bei größeren Höhen die produzierte Luftmenge verringert (bei 6.000 m ca. 35 l/min). Um z. B. einen Raum mit den Massen L = 3 m x B = 5 m x H = 2,5 m auf 2500 m zu versetzen, benötigt man ca. 6 Generatoren. Hier könnten dann drei Personen gleichzeitig trainieren. Es dauert ca. 180 min., bis der Raum auf diese Höhe gebracht ist. Zusätzlich benötigt man ein Split Klimagerät, welches die Feuchtigkeit nach außen transportiert und ein Sauerstoff- und CO2 – Messgerät zur Kontrolle. Die trainierenden Personen sollten während der Einheiten Pulsoximeter tragen, um die Belastung optimal steuern zu können. Grundsätzlich kann man jeden Raum „auf Höhe bringen“, sofern dieser einigermaßen abgedichtet ist.

Mit den Produkten der niederländischen Firma b-cat B.V. rundet die Höhenbalance ihre Produktpalette nach oben ab.

B-cat B.V. bietet mit ihren Stickstoffgeneratoren in Kombination mit einer ausgereiften Steuer- und Kontrolltechnologie die perfekte Ergänzung zu den kleinen und mobilen Lösungen der Höhenbalance AG. Nach der erfolgreichen Testphase im Kölner Institut hat sich die Höhenbalance AG dazu entschieden, die in den Niederlanden hergestellten Generatoren und die dazugehörige Steuertechnologie im deutschsprachigen Raum anzubieten. Diese Technologie bietet die Chance, jeden Kundenwunsch zu erfüllen - von der kleinen mobilen Einzelplatzanwendung bis hin zur Sauerstoffreduktion in Hallen.

Ausgewählte Beispiele für Zentren mit Hypoxietraining

HANNOVER

Auf 20 qm können zukünftig Spitzensportler aus Niedersachsen Höhentraining absolvieren. Überzeugt hat die Verantwortlichen des Olympiastützpunktes Hannover vor allem die extrem energiesparende Hypoxietechnologie der Höhenbalance AG. Das von b-cat gefertiget System ermöglicht es in kurzer Zeit. Höhen von bis 6000m zu simulieren. Dabei werden Temperatur Sauerstoff- und CO2-Gehalt permantent gemessen und gesteuert. Der Stromverbrauch entspricht dabei gerade einmal dem eines Staubsaugers, was die Betriebskosten extrem gering hält.

ESSEN-KETTWIG

Sabrina Mockenhaupt trainierte in der Höhenkammer in Essen

Die Olympiateilnehmerin Sabrina Mockenhaupt bereitete sich auch schon in den Höhenräumen des Instituts "Bewegungsfelder" in Essen-Kettwig vor. Um die positiven Effekte ihres Höhentrainingslagers in Flagstaff zu konservieren, trainierte sie danach regelmässig in normobarer Hypoxie.

JENA

Im Oktober wurde das Höhenbalance Institut in Jena vom ehemaligen Profiradfahrer Torsten Hieckmann und seinem Partner Gunter Schwarz eröffnet. Hier kann in zwei Räumen aktiv an unterschiedlichsten Cario- und Kraftgeräten trainiert werden. Darüber hinaus bieten die beiden auch eine kleine Höhenlounge an, wo in entspannter Atmosphäre Höhenluft genossen werden kann.

MÜNCHEN

Seit November können Interessierte auch in München Höhenluft schnuppern. Die Dipl. Sportwissenschaftlerin Jutta Stephan bietet ihren Kunden die Möglichkeit sowohl aktiv (in drei speziell dafür vorbereiteten Räumen) als auch passiv bis zu einer Höhe von 6000m zu trainieren. Das Institut ist im Headquater von Hauser Exkursionen in München Pasing beheimatet.

FRANKFURT/ODER

Mit der Installation einer Hypoxieanlage in Frankfurt (Oder) bietet der Olympiastützpunkt, den von ihm betreuten Spitzenathleten, eine neue Möglichkeit die Leistungsfähigkeit auf legale Weise zu steigern. In zwei Räumen mit einem Gesamtvolumen von ca. 450 m3 können Höhen bis zu 6000 m simuliert werden. In den beiden Räumen werden neben der Höhe auch CO2, Temperatur und die Luftfeuchtigkeit gemessen und reguliert. Ausschlaggebend, der Höhenbalance AG den Zuschlag zu geben, waren neben der hohen Wirtschaftlichkeit u.a. die besonders niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten der Anlage. Aber auch die große Erfahrung des Höhenbalance Teams unter der medizinischen Leitung von Prof. Dr. med. Buhl beeinflusste diese Entscheidung.

HALLE / SAALE

Falk Cierpinski nutzt die Höhenkammer in Halle

„Auch Falk Cierpinski bereitet sich in einer Höhenkammer auf die Saison, auf seinen nächsten Marathon vor.
Training in der Höhenkammer des Instituts für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung in Halle ist für ihn alltäglich. Es ersetzt natürlich nicht das Höhentrainingslager, das viele Ausdauersportler nutzen. Aber es kann genau dieses effektiver machen.
Cierpinski absolviert mehrfach in der Woche Trainingseinheiten, um sich auf das Höhentraining in Kenia vorzubereiten. Dann kann er dort sofort richtig einsteigen und verliert keine Zeit mit der Anpassung.

„Höhentrainingslager sind teuer“, sagt er, „wenn von dreimal drei Wochen im Jahr jeweils eine Woche für die Anpassung verloren geht, dann ist das schon ein Grund, die Höhenkammer rechtzeitig zur Vorbereitung zu nutzen.“ Eine Woche dauert es etwa, bis die normale Leistungsfähigkeit auch in größerer Höhe wieder erreicht ist“. (von Iris Stein – Mitteldeutsche Zeitung v. 29.11.2008)

HERXHEIM (Landau Rheinland-Pfalz)

Das ambulante Reha-Zentrum mit angeschlossenem medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) wird von Ärzten, Sportlehrern und Physiotherapeuten geleitet, die ihr sehr gut ausgerüstetes Zentrum mit zwei Höhenkammern erweiterten. Hier besteht die Möglichkeit nicht nur ein Hypoxietraining für Sportler durchzuführen, sondern auch Hypoxie als Therapieform für verschiedenen Diagnosen (z.B. Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2) einzusetzen.

KARSTADT - Höhentraining in der City!

2009 bietet Karstadt-Sport in verschiedenen Orten interessierten Läufern kostenlos die Möglichkeit, in der Höhe auf der Grundlage des Höhenbalance-Systems zu trainieren !

Langstrecken- und Marathonvorbereitung wie die Profis – Leistungssteigerung in dünner Luft.
Bisher profitierten nur Hochleistungssportler von den positiven Effekten eines Höhentrainings. Mehrwöchige Aufenthalte in Höhenlagen sind für den Normalsterblichen aber meist unerschwinglich. Durch die innovative Generatoren-Technologie der Höhenbalance AG kann jetzt der Sauerstoffgehalt der Atemluft reduziert werden. Das sauerstoffarme Luftgemisch wird in eine Höhenkammer geleitet und der Sportler hat die Möglichkeit, auf 2500 m Höhe zu trainieren - exklusiv bei KARSTADTsport, in Hamburg, Dortmund, Berlin, Köln, München und Frankfurt. Sportwissenschaftler bestimmen Ihre optimale Trainingsintensität und beraten Sie bei der Planung Ihres Höhentrainings. Darüber hinaus kann gegen Entgelt eine aufwändige Atemgasanalyse erfolgen, auf deren Basis eine exakte Trainingssteuerung vorgenommen werden kann. Anschließend können 10 Trainingseinheiten auf einem Laufbandergometer in einer Höhenkammer absolviert werden. Dabei werden permanent die Sauerstoffsättigung des Blutes und die Herzfrequenz überwacht. Letztere wird mit modernsten Messgeräten von POLAR aufgezeichnet, so dass eine lückenlose Trainingsdokumentation erfolgt. Ein erfahrener Trainingswissenschaftler analysiert gemeinsam mit Ihnen Ihren Leistungsfortschritt und gibt wertvolle Tipps für Ihren Lauf.

Die derzeitigen Standorte sind:

  • Hamburg
  • Dortmund
  • Berlin
  • Köln
  • München
  • Frankfurt

Fotos von der Höhenbalance AG

Siehe auch unser Beitrag vom 9.11.2008 „Praxiserfahrungen mit Training in 600 – 3500 m Höhen