Alberto Juantorena – Cuba - Doppel-Olympiasieger 1976

400 m in 44,26 und 800 m in 1:43,44 in 4 Tagen

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© Lothar Pöhlitz – 7. Dezember – Ein sicher – vor allem für die 800 m Spezialisten - hilfreicher Blick zurück zur „Arbeit“ eines Großen. Man sagt zwar, dass in Vorbereitung auf Montreal 1976 das mit den UM´s, den unterstützenden Mitteln, schon weltweit im vollen Gange war. Aber wer hat und wer hat nicht? Ob das auf Alberto Juantorena (geb. 1950 – 1.92 / 84 kg) damals auch zutraf ist nicht überliefert, er ist bis heute Doppel-Olympiasieger. Er gehörte jedenfalls zu den Top 400 / 800 m Spezialisten und hatte in einem langen Sportlerleben (bis 1984) seinen spektakulärsten Auftritt bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal als er zuerst, am 25.7. in Weltrekordzeit die 800 m gewann und nur drei Tage später Sieger über 400 m wurde. Nur ein Jahr später gelang ihm diese außergewöhnliche Leistung beim Weltcup in Düsseldorf noch einmal.

Wenn die besten 15jährigen 300 m in 36 bzw. 39 Sekunden können

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© Lothar Pöhlitz – 24. November 2018 - Bei den Deutschen U16 – Meisterschaften 2018 liefen die besten 15jährigen die 300m bei den Jungen in 36 und bei den Mädchen in 39 Sekunden. Dieses Wissen ist besonders für die Lauf - Trainer des Spitzenbereichs unter den Läufern wichtig. Ein gutes Schnellkraft-Erbe – S-Typen - sind ja für das Unterdistanz- und 400 m-Training von großer Bedeutung. Wer 36 bzw. 39 Sek über 300 m kann sollte in einem Jahr 100 m weiter die 400 m um 48 bzw. 52 Sekunden anpeilen können. Das findet man in unseren 400 m Bestenlisten der Jugend bisher aber so nicht, und in den 4 x 400 m Staffel-Meisterschaften relativ selten 800 m Läufer.

Alles was Du bist haben Dein Kopf und Dein Trainer gewollt

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© Lothar Pöhlitz – 12. November 2018 - Deutschland und sein Hochleistungssport außerhalb des Profi-Fußballs erfordern eine Zäsur, nicht nur im DOSB oder in den Verbänden, auch die Regierung muß sich zu einer wieder veränderten positiven Leistungsdarstellung im Sport in der Welt bekennen. Zu einer Spitzen-reform braucht man Jahre, für 2020 ist es inzwischen zu spät. Eine Riesen-Herausforderung bleibt den Athleten und ihren Trainern. Schwarz-Rot-Gold wieder ganz oben wäre ein Traum. Grundlage dafür wären Profi-Trainings-bedingungen und mehr Geld für eine Neuorganisation eines professionellen Hochleistungssports, es fehlt an allen Ecken und Enden. Für die Zukunft vor allem auch im Kinder- und Nachwuchsleistungssport.

Richtig Laufbandtraining für Spitze und Nachwuchs

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© Lothar Pöhlitz – 31.10.2018- Seit Laufbänder gleich um die Ecke in nahen Studios, in Vereinen oder Olympiastützpunkten stehen, werden sie nicht nur als Alternative im Winter oder bei Dunkelheit genutzt, sondern auch als Ergänzung zum Laufen auf der Bahn oder Straße im Sommer. Im Leistungstraining dient Laufbandtraining inzwischen der Vorbereitung des Nachwuchses und der Elite – auch im heimischen Keller – auf alle Strecken von 800 m bis zum Marathonlauf. Windgeschützt kann man sich langfristig auf klimatisch-warme Bedingungen im Sommer, auf die Hallensaison, auf den Frühjahrsmarathon oder auf den Jahreshöhepunkt im August/September besser vorbereiten. Bei Minustemperaturen draußen kann man den Trainingsplan erfüllen und hat sogar die „Flasche“ immer griffbereit dabei.

Für 800 m Läufer ist 1x pro Woche Schnelligkeits- & 400 m - Tag

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© Lothar Pöhlitz – 20. Oktober 2018 – Für 800 m Spezialisten ist eine 800 m / 400 m Trainingskombination und ein programmiertes Gehirn „lebensnotwendig“, wenn sie in die Spitze wollen. Das Training für die wichtige Unterdistanz orientiert sich zunächst an der Formel 400 m = 2 x 200 + 4 Sekunden, aber in der Spitze können sie auch die zweite Runde z.B. in 800 m – Vorläufen deutlich schneller. Das bedeutet das jährlich gleichermaßen für die Strecken 100 m, 200 m und 300 m neue persönliche Bestleistungen anzustreben sind, wenn die zum Jahreshöhepunkt benötigte 400 m Zubringer-Leistungsfähigkeit eine der Voraussetzungen für den 800 m Erfolg sein soll. Das bedeutet zugleich das dies nur über mehr Geschwindigkeit geht.