Trainingspraxis Laufen 2


Trainingspraxis Laufen



Trainingspraxis Laufen


Trainingspraxis Laufen


Neuerscheinung


Neuerscheinung – Trainingskonzepte


2. Auflage


Neuerscheinung – Das große Laufbuch von Lothar Pöhlitz



Sponsoren



Kids for Olympia

Langstreckler müssen lange Strecken – TDL und 95 %-TL – lieben

Mit 20, 40 oder 60 Minuten „schnell“ ist man auf der sicheren Seite

© Lothar Pöhlitz - 27. Juni 2016 - Langstreckler, die sich Gedanken machen, wie sie ihre Entwicklung auf den Langstrecken beschleunigen können, sollten zuerst bedenken, dass es kurze, mittellange und lange Langstrecken gibt, für die man „mehr oder weniger talentiert“ ist. Hier sind die Langstrecken gemeint, die nicht mit dem Prädikat Marathon versehen werden, d.h. Strecken auf der Bahn unterhalb des Halbmarathons. Unabhängig davon, ob man seine Fähigkeiten für die Bahn oder Straße ausbauen will, sollte man dafür vor allem den Leistungsbereich von 3000 m (8-10 Minuten) bis 15 km (45-55 Minuten) ganzjährig im Auge haben und verbessern wollen. Die Trainingsstrecken um 20-40-60 Minuten „individuell schnell“ sollten dabei immer wieder im Zentrum der Trainingsplanung stehen, um die herum der Trainingsumfang, das Kraftausdauer- und Beweglichkeitstraining, das Intervalltraining sowie die langen Dauerläufe zwischen 20-25 km platziert werden. Das Intensitätstraining mit > 95 % vom Renntempo hat dabei den größten Einfluss auf das spätere Wettkampfergebnis. Hier geht's weiter ...

Die Füße zuerst auf Barfußlaufschuhe vorbereiten

© Lothar Pöhlitz - 16. Juni 2016 - Es ist ja nicht so selten, dass Kleinstkinder beim Barfußlaufen den Vorfuß nutzen. Erst wenn man sie – in der Regel viel zu früh – in Schuhe steckt, wird der Laufstil geprägt. Später, wenn die Schuhe klobiger werden, dicke Sohlen den Körper dämpfen sollen, die Absätze immer höher werden, der Schaft hoch und die Sohle Militärstiefeln ähnlich immer steifer wird, werden auch die Schritte größer und der Fuß setzt mit der Ferse zuerst auf. Für Läufer des Leistungsbereichs ein No-Go! Beim Barfußlaufen dagegen erfolgt der Fußaufsatz intuitiv mit dem Mittel- und Vorfuß, das Gehirn bekommt mehr und auch andere Informationen. Damit wird das Gefühl für den Vortrieb und die Balance für den Körper über den Füßen erhöht, sowie bei geringerer Schrittlänge in Wettkampf-Endphasen auch eine höhere Schrittfrequenz möglich. Hier geht's weiter ...

Die 400 m und die schnellen Laufdisziplinen

Mit mehr Kraft, Schnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer hat man den Schlüssel

© Lothar Pöhlitz - 3. Juni 2016 - Mittelstreckler dürfen das 400m-Training nicht länger unterschätzen, wenn sie in die Spitze wollen. Aber auch 5000m-Spezialisten sollten sich Gedanken machen, wenn die besten Läufer in Rennen die letzten 400 m in 51 bis 53 Sekunden laufen können. Das Trainingsziel für die wichtige Unterdistanz sollte sich an der Formel 400 m = 2 x 200 m + 3,5-4 Sekunden orientieren und wird für Läufer am besten von der jeweiligen Streckenbestleistung (Renntempo) abgeleitet. Das bedeutet, dass Spitzenläufer jährlich in ihrem Schnelligkeitsausdauertraining (SA) gleichermaßen für die Strecken 100 m, 200 m und 300 m neue persönliche Bestleistungen anstreben sollten, wenn die zum Jahreshöhepunkt benötigte 400m-Leistungsfähigkeit eine der Voraussetzungen besonders für den 800m-Erfolg sein soll. Hier geht's weiter ...

„UMO“-Athletiktraining entwickelt Kraft, Beweglichkeit, Kondition und verbessert die Lauftechnik in allen Altersklassen

© Lothar Pöhlitz – 21. Mai 2016 – Ein hohes Niveau in einer vielseitigen athletischen Ausbildung und individueller Kondition, wie es in den ersten Phasen der VP I und VP II erarbeitet werden soll, ist Voraussetzung für ein wirksameres spezielles Training danach und damit Basis für den Leistungsfortschritt in allen Altersklassen. Eine gewisse Stabilität über die Sommer-Wettkampfperiode des in der VP erarbeiteten Muskelkorsetts lässt sich durch „Sommer-Zirkel“ auf dem Rasen erhalten. Hier geht's weiter ...




Praktische Psychologie für Spitzen- und Nachwuchsläufer

Stell Dich – wenn nötig – auch mal dem Sportpsychologen

© Lothar Pöhlitz – 10. Mai 2016 - Junge Talente kommen zum Training weil sie besser werden wollen, oft auch weil sie das Gefühl haben besser sein zu können wie andere in ihrem Umfeld. Dabei wissen sie noch nicht was auf sie zukommt und das sie sich eines Tages in „wichtigen Wettkämpfen, bei Meisterschaften“ beweisen, aufs Podium sollen. Sie wissen da noch nicht das sie dafür mentale Stärke brauchen, Gedanken und Vorstellungen zu Siegen führen und die Beine tun sollen was das Gehirn befiehlt. Auch eine systematisch steigende Belastung, das soziale Umfeld, die Lauftechnik und ein kühler Kopf sind Voraussetzungen für Siege. Das schließt die Erfahrung ein das die psychophysischen Fähigkeiten bei dem/der Einen positiv, bei dem/der anderen eher negativ ihre angestrebte Leistung beeinflussen werden und nicht jeder in der Lage ist seine beste Leistung dann abzurufen wenn es darauf ankommt. Sie haben noch nicht erlebt wenn man angespannt, nervös, mit erhöhter Herzfrequenz oder kaltem Schweiß – mit richtig Angst vorm Versagen – in der letzten Stunde vorm Wettkampf die Handbremse nicht gelöst bekommt. Hier geht's weiter ...

Schneller Laufen durch Qualitätssprungkraft und Plyometrics

© Lothar Pöhlitz – 25. April 2016 - Die Geschichte der Lauf-Trainingsmethodik ist reich an Versuchen auf den 2 bis 25 Bahnrunden immer schneller zu laufen. Vor allem innerhalb der Olympiazyklen nach dem II. Weltkrieg konnte man verfolgen, dass mit Kraftausdauer-Trainingsformen und Schnellkraft erfolgreich experimentiert wurde um die Geschwindigkeit auf den Mittel- und Langstrecken zu erhöhen. Immer schneller erfordert eben immer bessere Voraussetzungen. Die Weltrekorde erreichten noch vor einem halben Jahrhundert, durch mehr Geschwindigkeit, Kraft und verbesserte Laufökonomie, nicht für möglich gehaltene Dimensionen. Und es ist noch kein Ende abzusehen – auch unter dem Gesichtspunkt das es derzeit unmöglich scheint weltweit in OST – WEST – SÜD – NORD die Flut an Dopingsubstanzen unter Kontrolle zu halten. Das sollte aber die „Sauberen“ nicht davon abhalten besser trainieren zu wollen. Hoffnung macht, dass immer mehr erwischt und auch die mitbeteiligten Ärzte, Funktionäre und Trainer ausgemustert und am besten lebenslang gesperrt werden. Kraft und Geschwindigkeit sind Mittel dem sauber zu begegnen. Hier geht's weiter ...

Im 1500 m Training länger, schneller und kürzere Pausen

Den Nachwuchs mit 400-800-3000-5000m-Tempo auf das HLT vorbereiten

© Lothar Pöhlitz – 15. April 2016 - Lauf-Trainer werden immer wieder mit der Erfahrung konfrontiert dass sogar Talente – die sich im Alter zwischen 16 – 18 Jahren noch gut und kontinuierlich entwickelten, in den C-Kader aufgenommen wurden und sogar optimistisch dem Anschlusstraining "entgegentrainierten", plötzlich stagnierten, auch dem DLV in der Vergangenheit immer wiederverlorengingen und die Erwartungen nicht nur des Trainers, ihres Umfeldes sondern auch ihrer Förderer nicht erfüllten. Oft ist an dieser Stelle guter Rat teuer, die Abwanderung zum USA-College-Training im Visier und damit dem DLV verloren, oder es wird sogar das Handtuch geworfen. Nicht selten lassen die individuellen Bedingungen nach dem Abi, die nun nicht mehr ausreichend leistungsorientierten Vereine, die nun fehlende Trainingszeit für 2-3 TE mehr und damit die fehlenden Belastungserhöhungen in den Jahren die erhofften Steigerungen nicht mehr zu. Oft entspricht das nun erforderliche Training nicht den notwendig steigenden Zielen weil eine der wichtigsten goldenen Regeln für Erfolg, die nun notwendigen professionellen Bedingungen für das komplexe Qualitätstraining nicht vorbereitend organisiert wurden. Sicher ist es auch nicht immer gelungen die wichtigste Aufgabe des Nachwuchsleistungstrainings - "umfassend auf das Hochleistungstraining vorzubereiten" – zu realisieren. Besser als an den 400 m Bestenlisten aller AK kann man die Versäumnisse aller Mittel- und Langstreckler nicht ablesen. Hier geht's weiter ...

Wie die 4 Herzfrequenz - Trainingsbereiche besser nutzen

Ein starkes Läufer-Herz entwickelt sich durch richtiges Training

© Lothar Pöhlitz – 6. April 2016 - Wer sein Training mit der Herzfrequenz (HF) steuern will sollte „sein Herz“ sehr gut kennen. Herzgröße und Herzleistungsfähigkeit, Ruhe- und Belastungspuls werden in einem mehrjährigen Prozess, parallel zur kind- / bzw. jugendlichen Entwicklung durch Training aufgebaut. Die vom Läufer gebrauchte Herzleistung (Blutmenge mit der in einer Minute ausreichend Sauerstoff an die Orte des Bedarfs gepumpt wird) ist das Produkt aus Herzfrequenz und Schlagvolumen. Natürlich vor allem in die Arbeitsmuskulatur und die den Körper schützende, aber auch kühlende Haut und am besten nach dem Prinzip „für harte Arbeit“ viel Blut mit möglichst viel Sauerstoff. Leistungsvorbereitung bedeutet aber sich nicht nur der Entwicklung der aeroben Lakat-Schwelle zu widmen – wie man es nicht selten in der „Fachliteratur“ als Aufgabe findet - sondern am Tag X die komplexe Herzleistung bis zur maximalem Herzfrequenz für das Wettkampfergebnis nutzen zu können. Hier geht's weiter ...

Wenn Schüler in die Kader, mit den Besten trainieren und gewinnen wollen

Von Lothar Pöhlitz

© Lothar Pöhlitz – 10. März 2016 - „Die angeborenen Schnelligkeitsfähigkeiten, die aerob-anaerobe Kapazität und Talente die in die Spitze „wollen“ entscheiden über Erfolge über 800 m – 5000 m oder im Marathon – wichtig aber ist zuerst das Talent für ... möglichst früh zu erkennen“ (Lothar Pöhlitz 1992)

Ohne Begabung, Einstellungen, mentale Stärke und Fleiß gibt´s keine großen Siege

„Es gibt zehn Gründe und davon ist keiner unbekannt: Talent, hohe und höchste Leistungsmotivation, Unterstützung durch Eltern, Schule und Umfeld, eine frühzeitige, nicht nur eine koordinative, sondern auch konditionelle Vorbereitung im Kindes- und Jugendalter, langfristige und gesunde Steigerung der Belastung, permanente Kontrolle des Belastungszustandes und der Belastbarkeit, hochkompetente Trainer, optimale wissenschaftliche Unterstützung für Mensch und Material, finanzielle Absicherung während des Leistungssports mit Vorbereitung der beruflichen Karriere danach und schließlich Zeit für Leistungssport“ (Mester DSHS 2009) Hier geht's weiter ...

Trainer - Beruf auf Zeit oder auf Lebenszeit

Quelle: Trainer - Letter der Trainerakademie Köln (12/2015, aufbereitet und gekürzt von Lothar Pöhlitz

© Lothar Pöhlitz – 27. Februar 2016 - Was ist nötig damit Trainer wiederholt ihre Athleten und Teams auf höchstem Niveau (OS, WM) zum Erfolg führen können.

Das war die zentrale Frage beim „Serial Winning Coach“-Projekt des ICCE unter Leitung von Sergio Lara-Bercial (ICCE und Leeds Beckett University, UK) und Prof. Cliff Mallet (University of Queensland, AUS) unter Beteiligung auch der Trainerakademie Köln. Prof. Mallet hatte den Koordinatoren und Mitarbeitern der TA schon vor zwei Jahren in Köln ausgewählte Ergebnisses zur Trainerpersönlichkeit vorgestellt. Jetzt stellte S. Lara-Bercial weitere Kernpunkte vor, die wir im Folgenden kurz wiedergeben. Hier geht's weiter ...

Wenn im Rennen die Startnummer zum Rucksack wird

Trainer und Athleten müssen die Handbremse im Kopf gemeinsam lösen

© Lothar Pöhlitz - 17. Februar 2016 - Wer für den Erfolg nicht bereit ist, Schnelligkeit oder aerobe Kapazität nicht geerbt hat, wer Hindernisse nicht überwindet sondern sie umgeht, wer Disziplin und Leidenschaft nicht ins tägliche und zweimal tägliche Training einbringt, wer Kilometer, Kraft und Geschwindigkeit nicht positiv entschlossen in Angriff nimmt, nicht bereit ist immer wieder um die bestmögliche Geschwindigkeit zu kämpfen wird spätestens in der Bewährung den Unterschied zwischen Fortschritten und Erfolgen, Stagnation und Scheitern schmerzlich erfahren. Viele unterschiedliche Charaktere kommen ins Training und die Trainer sind bemüht sie alle körperlich und geistig besser zu machen damit sie konkurrieren können. Wenige sind untrainierbar, einige wollen vor allem Spaß - in der Regel ist das nicht mit Erfolgen verbunden - bei dem einen oder der anderen erkennt man das Talent wenn sie sich in der Gruppe bei gleichem Training schneller entwickeln. Parallel zu den sportlichen Leistungsfortschritten auf dem Weg zum perfekten Lauf - Profi – das hat die Vergangenheit gezeigt - müssen Schule bzw. Ausbildung bestmöglich absolviert werden. Viele gute Jugendliche machen trotz täglichem Training ein gutes Abitur jenseits der „2“. Für die Entwicklung der Persönlichkeit und die Bewältigung aller Aufgaben sind professionelle Bedingungen, Intelligenz und eine verständnisvolle Familie natürlich nicht hinderlich. Hier geht's weiter ...

Wage den „Sprung“ vom Flach- zum Hindernisläufer

Beachte aber: 3000 m Hindernis ist keine Mittelstrecke

© Lothar Pöhlitz – 5. Februar 2016 - In der Läufer-Welt, vor allem in Europa kann der Hindernislauf der Männer und Frauen derzeit leistungsmäßig den flachen Laufdisziplinen nicht das Wasser reichen. Auch weil zu wenige gute / sehr gute „Flachläufer“ in der Vergangenheit nicht den Mut zum Umstieg hatten. Ein Vergleich zu den Bestenlisten über 1500 m / 3000 m und 5000 m der letzten Jahre macht deutlich das selbst die besten Hindernisläufer auf diesen Strecken Versäumnisse zuungunsten vor allem ihrer Überdistanz-Ausbildung zugelassen haben. Nicht selten haben sie sich zu „Spezialisten“ entwickelt die den Auseinandersetzungen mit den Mittel- und Langstrecklern zu oft aus dem Wege gegangen sind. Die Leistungsstagnationen unterstreichen auch: alles zu ihrem eigenen Nachteil. Es gibt große Reserven, viele freie Plätze an der Sonne, wer wagt den Umstieg, den „Kampf auch gegen die Böcke“? Hier geht's weiter ...

Konstanze Klosterhalfen (18) im Sommer 4:09,58 – 8:53,21 und im Dezember U20 – Cross-Europameisterin 2015

Im LCA-Interview

© Lothar Pöhlitz – 21. Januar 2016 - Nach Sarah Schmidt´s U20-EM Silbermedaille über 800 m und Alina Reh´s Doppelsieg bei den Junioren-Europameisterschaften im schwedischen Eskilstuna über 3.000 und 5.000m freute sich die deutsche Leichtathletik im Dezember über Konstanze Klosterhalfen´s Cross-Europameistertitel – nachdem sie bereits bei der U20-EM 2015 im Sommer über 1500 m Bronze gewann – und damit über ein weiteres „Lauf-Goldkörnchen“. Früher hätte man gesagt über ein neues „deutsches Fräuleinwunder“. Seit „KoKo“ mit 12 Jahren eine 2:38,42 über 800 m lief ging es langsam, aber kontinuierlich bergan. Vielseitig, auch sprung-sprintorientiert aufgebaut, hat sie nun 2015 mit ihren 1500 m in 4:09,58 und den 3000 m Jugendrekord am 20.8. in Bergisch Gladbach – sozusagen zum Ende der Saison – mir scheint erstmals ihre Stärken auch für die Zukunft beeindruckend offengelegt. Wir sahen dort ein aerob-anerobes Talent, das sich auf Grund ihrer derzeitigen Konstitution und bei Ausschöpfung der Reserven auch in der Unterdistanz ein breites Leistungsspektrum für eine hoffentlich gesunde Zukunft bauen kann. Nach einer kontinuierlichen Leistungsentwicklung in den Vorjahren waren die 4:09,58 und die 8:53,21 für eine 18 Jährige schon etwas Besonderes. Mit ihrem Trainer Sebastian Weiß und dem TSV Bayer 04 Leverkusen hat sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Hier geht's weiter ...

Gold – Silber – Bronze nicht den anderen überlassen

Zum Spitzensport und den Olympiavorbereitungen nach Rio 2016

© Lothar Pöhlitz – 7. Januar 2016 - Die Ablehnung Olympischer Spiele 2024 in Hamburg durch die Bevölkerung der Hansestadt hat erwartungsgemäß eine breite Diskussion um die Rolle des Spitzensports in Deutschland, seiner Bedeutung und Perspektive vielerorts befeuert. Die danach gestellten Fragen zum „was nun mit Deutschlands Hochleistungssport“, die sich die vielen Millonen Mitglieder und Fans natürlich stellten, beantwortete Bundesinnenminister de Maiziére in einem bemerkenswerten Interview beim Deutschlandradio.de am 06.12.2015 (* Auszüge siehe unten) für sie alle und vor allem auch für die die bisher mit der Materie haupt- und nebenamtlich beschäftigt waren und es zukünftig weiter sind. Es kommt diesen Ausführungen eine besondere Bedeutung zu weil er darin als oberster Dienstherr nicht nur den DOSB und seine Verbände auf die Zukunft orientierte sondern zugleich ihre Aufgaben formulierte. Er machte auch denen Mut und forderte zugleich alle die zu veränderter Arbeit auf die sich um Deutschlands sportliche Konkurrenzfähigkeit in der Welt bemühen. Seine Kurzform lautete: „Der Maßstab sind Spitzenplätze und Medaillen“. Dazu formulierte er zugleich Ziele und Aufgaben, denen eigentlich nichts hinzuzufügen wäre. Hier geht's weiter ...

Aspekte eines schnelligkeits- und geschwindigkeitsorientiertem Lauf –Nachwuchstrainings

Von Lothar Pöhlitz

Lothar Pöhlitz - 30. Dezember 2015 - Die durch die U18- / U20- / U23 EM/WM ausgelösten rasanten internationalen Entwicklungen des Nachwuchsleistungssports in vielen Ländern spart auch die Mittel- und Langstrecken in diesen Altersklassen nicht aus. Die dafür vom DLV zu Beginn des aktuellen Olympiazyklus ausgegebene Zielorientierung „Weltniveau in allen Altersklassen“ stellen Trainer und junge Läuferinnen und Läufer vor neue große trainingsmethodische Herausforderungen. Da gibt es nicht nur die Rückstände zum Weltniveau aufzuarbeiten sondern auch Wege zu Erfolgen bei diesen internationalen Höhepunkten zu erschließen. Dazu müssen die jungen Lauf-Talente – die für solche Ziele prädestiniert und in den Kadern sind – früher mit besseren Voraussetzungen ausgestattet werden um eines Tages die reizwirksameren psychophysischen schnelleren Belastungen für ihre Spezialstrecken auch bewältigen zu können. Schon im Nachwuchsbereich ist die Tendenz nicht zu übersehen das die Schnellsten in der Unterdistanz der jeweiligen Strecken auch die Besten auf den Spezialstrecken sind. Hier geht's weiter ...

3 große Energie - Systeme arbeiten für mehr „race-pace“

Die aerobe – anaerobe oder alaktazide Belastung entscheidet

© Lothar Pöhlitz – 20. Dezember 2015 - Zur Verbesserung des Ausdauerleistungsniveaus bedarf es ständiger reizwirksamer Einwirkungen auf den Organismus bei systematischer Steigerung der Belastungsanforderungen. Für den erforderlichen Sauerstoff-transport zur Muskulatur ist eine ökonomische Herzleistungsfähigkeit (Schlagvolumen) von erstrangiger Bedeutung. Sind die Belastungsreize auf die Muskulatur und die Organe zu gering bleiben positive Anpassungen aus. Das gilt für alle Altersklassen. Adaptionen setzen also ein quantitatives und qualitatives Belastungsminimum voraus. Durch Training ausgelöste Ermüdungen sind in Verbindung mit nachfolgender Erholung und der Ernährung die Grundlage jedes Leistungsfortschritts. Je intensiver die zeitweiligen Auslenkungen durch Belastungen sind umso größer sind die Bemühungen des Körpers das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dafür bedarf er Unterstützung, belastungsabhängig ausreichende Regenerationszeiten. Um spezifische Anpassungen der verschiedenen Energiesysteme auszulösen, muss jedes Energiesystem durch gezieltes reizwirksames Training angesteuert werden. Hier geht's weiter ...

Lauftechnik - Schrittfrequenz – Schrittlänge - Geschwindigkeit

„Technikläufe“ erhöhen die Effizienz der Leistung für alle AK

© Lothar Pöhlitz - 10. Dezember 2015 - Die individuelle Lauftechnik wird als wichtiger leistungsbeeinflussender Faktor in ihrem Einfluss auf das Wettkampfergebnis in der Jugend, im Mittelalter, aber auch bei den Senioren immer wieder unterschätzt. Der Erlernung und Stabilisierung der Mittelfuß- und Vorfuß-Lauftechnik muss deshalb mehr als bisher, schon im frühen Jugendalter die notwendige Aufmerksamkeit zukommen wenn in Zukunft das immer schnellere Laufen Ziel ist. Dafür sind natürlich zuerst die Kraft- und Beweglichkeitsvoraussetzungen zu schaffen und die Gelenkbeweglichkeit zu erhöhen. Auch der Umgang mit Schrittlänge und Schrittfrequenz sollte jungen Läufer mit sog. „Technikläufen“ schon früh gelehrt werden. Hier geht's weiter ...

Triathlontraining ist für schnelle Langstreckler nur Basistraining

8 - 9 Stunden am Stück ist aber bestes Fettstoffwechseltraining

© Lothar Pöhlitz - 27. November 2015  - Nachdem 1985 in Deutschland die Deutsche Triathlon Union gegründet wurde hat sich dieser vielseitige Ausdauermehrkampf stürmisch entwickelt. Aus dem 1. Langtriathlon in Hawaii (1. Siegerzeit 1978 11:46:58 Stunden – 3,8 km Schwimmen + 180 km Rad + 42,2 km Laufen) wurde der Ironman, ein historisch bedeutender, nichtolympischer Traditionswettbewerb. Die besten Männer schaffen den „Langen“ heute in weniger als 8 Stunden, sensationelle  4 Stunden weniger als 1978, die Frauen blieben schon unter 9 Stunden! Hier geht's weiter ...

Das Wissen um die Talentproblematik darf nicht nur Trainer herausfordern Talent – Talent – wenn´s Feuer aber nicht brennt

Eine kleine Literaturanalyse von Lothar Pöhlitz

© Lothar Pöhlitz - 13. November 2015 - „Die Eignung für eine Laufstrecke im Sprint-, Mittel- oder Langstreckenlauf wird durch das individuelle Verhältnis der anaeroben oder aeroben Energiebereitstellung - deren organisches Korrelat der genetisch determinierte Muskelfasertyp ist – bestimmt“ (DICKHUTH 1990)

Viele junge Langsprinter gehören früher zur Mittelstrecke - viele junge Mittelstreckler gehören früher zur Langstrecke

„Nachwuchstraining muss als Eignungserkennungstraining verstanden und gestaltet werden. Dabei ist es wichtig, wesentliche Leistungsvoraussetzungen herauszuarbeiten, deren Entwicklungszustände und -verläufe sauber zu dokumentieren“ (NORDMANN 2009) Hier geht's weiter ...

Suche nicht nach einem Geheimnis – trainiere

Vielseitig - komplex und umfangs- und intensitätsorientiert im Partnertraining

© Lothar Pöhlitz – 30. September 2015 - Die Geheimnisse kenianischer oder äthiopischer Erfolge im Mittel- und Langstreckenlauf liegen natürlich zuerst in einem großen sozialen Motivationspotential, aber auch in günstigen genetischen Anlagen, in der Körperkonstitution, in einer Talentselektion durch gemeinsames Training der „Willigen“, in einem sehr frühen Trainingsbeginn barfuß im Gelände, einem umfangreichen und zugleich intensiven „Gruppen“ - Training unter den Bedingungen von 1800–3000 m Höhe schon ab der frühen Jugend. Es sollte aber nicht übersehen werden das vor dem 2.Weltkrieg die Finnen und Schweden und danach die Neuseeländer, Australier, Amerikaner und Engländer, aber auch nicht wenige Deutsche zeitweilig die Weltspitze bestimmten. Daher wissen wir dass vor allem hart, systematisches Training von Begabten und ihre Motivation zu den entscheidenden Anpassungen führt. Hier geht's weiter ...

Schnelligkeit, Ganzkörperkraft, Ausdauer, Lauftechnik und Schlaf

Eine Mehrgenerationenausbildung beginnt im Schülertraining

© Lothar Pöhlitz  -  20. Oktober 2015  - Der immer wieder einmal auftauchende van Aaken - Mythos das LSD die beste und wichtigste Möglichkeit für den Läuferfortschritt ist scheint noch nicht allerorts überwunden. Natürlich ist es sinnvoll mit einem „langen langsamen Lauf“ zwei- bis dreiwöchentlich dem jungen Organismus ihres Talents auch die Fettverbrennung „zu lehren“. Dies ist aber nur ein Teil der vielfältigen Ausbildungsaufgaben die für schnelles Laufen auf den Olympia - Strecken von 800 m bis zum Marathon dem Organismus zu vermitteln sind. Ersparen sie ihm deshalb nicht den Umgang, die Auseinandersetzung mit den 3 Energiebereitstellungssystemen, mit Intensitäten die für die angestrebte Trainingswirkung, für die Entwicklung der aeroben, alaktaziden oder anaerob-laktaziden Energiesysteme notwendig sind. Natürlich fängt man mit den jüngeren „ganz behutsam an“. In der Anzahl der Wiederholungen, den Geschwindigkeiten, den Pausen- oder auch Streckenlängen. Das wichtigste Anliegen aber muss sein schon früh die die meist zu wenigen ererbten schnellzuckenden FT - Muskelfasern mit alaktazide Training wenigstens zu erhalten. Oder auch die „Dauerlauf-Komfort-Zone“ hin und wider zu verlassen, indem der mittlere Dauerlauf im Wald zunächst nur 8-10 Minuten lang aber „flott im Mittelstreckenschritt“ – mit zunehmender Leistungsfähigkeit später 20 oder sogar eines Tages in der zweiten Phase des Jugendtrainings 30 Minuten als Tempodauerlauf (DL-3) gestaltet wird, auch schon früh mit Anspruch an die Lauftechnik. Hier geht's weiter ...

Für die Kraftarbeit brauchen Läufer keinen Kraftraum

Ein alternatives Kraftprogramm in der freien Natur

© Lothar Pöhlitz - 10. Oktober 2015 - Krafttraining in den Lauf - Disziplinen – vor allem von 800 – 5000 m - ist eine der wohl am meisten unterschätzten Trainingsform als Voraussetzung zur Entwicklung höherer Geschwindigkeiten. Das gilt nicht nur für den Leistungsbereich sondern auch für die Jugend und die Senioren. Das Fehlen ausreichender Kenntnisse über die Vermittlung der richtigen Technik der wichtigsten Übungen mit der freien Hantel (Qualität der Übungsausführung), sowie die Angst vor Schädigungen junger Talente durch eine auch maximalkraftorientierte (65 – 85 % vom Maximum) Gewichtarbeit ist auch als eine wichtige Ursache für die nicht selten ungenügende Unterdistanz-leistungsfähigkeit und Laufökonomie vieler Läufer anzusehen. Es ist deshalb an der Zeit sich neben dem bisher überbetonten kraftausdauerorientierten Zirkeltraining mit mehr Schnellkraft für kürzere Bodenkontakte und mehr Wirkung im Vortrieb zu beschäftigen, d.h. weniger Wiederholungen schneller auszuführen. Hier geht's weiter ...

Zum Lauf - Anschlusstraining zwischen Jugend und Spitze

Wie es nach der Jugend für Ausdauer-Talente weitergeht

© Lothar Pöhlitz  - 26. September 2015 -  Eine besondere Rolle für einen sprichwörtlichen Leistungsanschluss an internationale Spitzenleistungen spielt für die Laufdisziplinen das Anschlusstraining. Es ist die Etappe des weiteren Leistungsaufbaues nach dem Aufbautraining, also zwischen 19 und 23 Jahren, in der sich entscheidet, wer prädestiniert ist einmal bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften oder sogar bei Olympischen Spielen einmal eine Medaille auf den Langstrecken zu gewinnen oder auch die Traditionen unserer erfolgreichen Olympiasieger wie Peter Frenkel, Christoph Höhne, Hartwig Gauder, Hildegard Falck, Sigrun Wodars, Waldemar Cierpinski, Dieter Baumann und Nils Schumann fortzusetzen. Hier geht's weiter ...

Marcel Fehr 3:40,06 – 13:39,10 und zum Geburtstag in einer russischen Klinik

Ein LCA Interview

© Lothar Pöhlitz - 15. September 2015 - Das Wettkampfjahr 2015 begann für Marcel Fehr von der SG Schorndorf am 23.5. in Oordegem/BEL mit 13:39,10 (Bestleistung 2014 13:38,53) vielversprechend. Als am 5.Juni im französischen Montbéliard mit 3:40,06 auch noch eine neue schöne persönliche Bestleistung über 1500 m folgte waren sich er und sein Trainer Uwe Schneider bewusst das es eine gute Saison des erst 23 jährigen Lauftalents werden würde. Mit 2010 noch wenig Training wurde Marcel bereits Deutscher Jugendmeister und Vierter & Sechster bei den U20-EM und U20-WM über 1500 m. Ein „Goldkörnchen“? Vorsichtig und behutsam von seinem Trainer über die Jahre aufgebaut – weil Leistung und Trainingsbelastung noch lange nicht zusammen-passten – kam nach kontinuierlichem Fortschritten, aber auch Rückschlägen durch Blessuren 2014 – die im Hochleistungssport keinen verschonen - der große Sprung. Von 14:11,19 über 5000 m im Vorjahr auf 13:38,58 Minuten - endlich der Durchbruch. Über die Nominierung zur Team-Europameisterschaft am 20./21.Juni im russischen Cheboksary war die Freude groß. Für seine erste größere Aufgabe innerhalb der DLV-Nationalmannschaft hatte er sich eine Platzierung ganz vorn vorgenommen – alle 5000er im Rahmen der Team-EM in den Vorjahren gingen als Spurtrennen über die Bühne und da rechnete er sich eine Chance weit vorn aus. Hier geht's weiter ...

Viel Läufer-Sonne in Schweden – Schatten in Tallin und Cali

Bilanz und Ausblick nach den U18 - / U20 - / U23 - EM/WM - 2015

© Lothar Pöhlitz – 3. September 2015 - Die Nachwuchsleistungssituation im Bereich Mittel- und Langstreckenlauf stellt sich nach der weltweiten Bestenermittlung 2015 in den Altersklassen (AK), den U18- / U20- / U23- Höhepunkten differenziert dar, mit sehr viel Sonne in Eskilstuna und Schatten in Cali und Tallin. Die Läufer und Läuferinnen der Altersklasse U20 und ihre Trainer machen Hoffnung für demnächst, haben sicher die Fans und das Fachpersonal mit ihren Fortschritten überrascht und erfreut. Sie kamen mit nicht erwartenden 6 Medaillen als stärkste Disziplingruppe des DLV aus Schweden heim. 2x Gold – 3x Silber – 1x Bronze, toll. Hier geht's weiter ...

Sarah Schmidt 53,19 – 2:01,44 - und eine U20-EM-Silbermedaille über 800 m im LCA – Interview

© Lothar Pöhlitz / Pierre Ayadi - 15. August 2015 - Als die heute noch 18 jährige Sarah Schmidt vom LAZ Mönchengladbach vor einem Jahr am 10.8.2014 um 12,45 Uhr in Wattenscheid mit 2:06,29 Deutsche Jugendmeisterin wurde hat wohl niemand erwartet, dass ihre Eltern den deutschen Leichtathletik-Fans „ein Goldkörnchen“ geschenkt haben. Nicht nur ein „Einser Abitur“, eine Silbermedaille bei der U20-EM sondern – für mich - die Krönung ihres Erfolgsjahres 2015 am 2.8.2015 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena im Alleingang von vorn nach Zwischenzeiten von knapp unter 29 Sekunden, 58,28 Sek. bei 400 m und 1:28,8 bei 600 m eine tolle persönliche Bestleistung von 2:01,44. Trainer wissen das solche Voraussetzungen eine gute Perspektive erahnen lassen, am besten wäre allerdings wenn man ihr die notwendige Zeit gibt – vor allem zur weiteren Ausprägung der Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer und schnellen Kraft - vielleicht erst einmal bis zur Europameisterschaft 2018 in Berlin. Hier geht's weiter ...

Bevor ein neues Trainings- und Wettkampfjahr beginnt

Bist Du nicht zufrieden musst Du etwas ändern

© Lothar Pöhlitz – 5. August 2015 - Ein Weg schneller in höhere Leistungsbereiche vorzudringen ist für alle Läufer an neue höhere Anforderungen, an bisher nicht praktizierte Belastungen gebunden. Bist Du nicht zufrieden helfen nur Veränderungen. Neue oder andere Organisationsformen wie Trainingslager, eine neue Tageszeitplanung, Partnertraining, Trainingsstützpunkte, Höhentraining, komplexe Regenerationsmaßnahmen, sportmedizinische Begleitung / Leistungsdiagnostik / eine veränderte nationale und internationale Wettkampfgestaltung, disziplinspezifische Trainingsinhalte etc. Eine dafür erforderliche Mehrjahres- und neue Jahrestrainingsplanung und eine neue, veränderte Leistungsbereitschaft bei Trainern und Athleten sind dann Voraussetzung für die Umsetzung der notwendig neuen Überlegungen in die Praxis. Entscheidend sind: unabhängig vom Jahreszeitpunkt muss der Läufer für 2 oder auch 3 „harte“ Trainingseinheiten pro Woche bereit sein. Dabei sollte im Jahresverlauf die Geschwindigkeit im Trainingsumfang der leistungsrelevanten Bereiche trainingsmethodische Führungsgröße werden. Hier geht's weiter ...

Fabian Gering – Silbermedaille über 10000 m bei der U20 – EM im LCA - Interview

Noch vor Ort gewährte Fabian Gering der Leichtathletik-Coaching-Academy das nachfolgende Interview

© Lothar Pöhlitz  -  20. Juli 2015  - Langstreckler Fabian Gering hat bei der U20-Europameisterschaft in Eskilstuna (Schweden) in 30:20,69 Minuten überraschend die Silbermedaille über 10.000 Meter erkämpft. In einem klugen Rennen lies der 19 jährige Vogtländer während des Rennens keine Lücke zu groß werden die sich vor ihm auftat und verpasste nach einer bravourösen letzten Runde hinter dem Sieger Pietro Riva (ITA – 30:20,45) Gold nur denkbar knapp. Eine tolle erfreuliche Leistung des jungen Langstrecklers – zumal dem Langstreckennachwuchs im DLV lange Jahre keine besondere Aufmerksamkeit galt.

Fabian Gering geb. am 1.11.1996 in Plauen / Vogtland
5000 m / 10.000 m / Größe - Gewicht 181 cm - 65 kg
Bisherige Vereine : SV Theuman – SC Syrau - LG Vogtland - TV Wattenscheid 01
Trainer: Wolfgang Rossbach - Udo Hendel - Tono Kirschbaum
Leistungsprofil:

  • 2014 : 1:53,93 – 3:51,38 – 14:21,82 – 31:52 (10 km)
  • 2015 : (bis 17.7.)– 3:52,12 - 14:33,50 - 30:17,17

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Füße besser pflegen – auch Fußreflexzonenmassage unterstützt

Regelmäßig Fußgymnastik kräftigt – macht beweglicher und regeneriert

© Lothar Pöhlitz  -  04. Juli 2015  -  Es ist nicht so selten dass in Fach-Praxen von Physiotherapeuten und Heilpraktikern Leistungsläufer die Fußreflexzonen-massage, Bindegewebsmassagen oder auch Periostmassagen nutzen um bei diversen Verletzungen, Schmerzen oder Verhärtungen die Trainingsausfallzeiten zu minimieren oder auch die Regenration nach hohen Belastungen zu beschleunigen. Als ich kürzlich die Abbildung der Fußreflexzonen in die Hand bekam erinnerte ich mich meiner Ausbildung zum Leistungssporttrainer an der DHfK Leipzig in den 50iger Jahren. Innerhalb des Fachs Theorie und Praxis der Massage wurden die genannten Methoden bereits damals vermittelt und den zukünftigen Trainern die Griffe auch praktisch gelehrt. Ein sehr sinnvolles Fach innerhalb der Trainerausbildung. Hier geht's weiter ...

Trainings- und Wettkampftipps von Kelly Holmes*

Übersetzt gekürzt und modifiziert von Lothar Pöhlitz

© Lothar Pöhlitz – 07. Juni 2015 - Wenn die Olympiasiegerin 2004 über 1500 m Kelly Holmes (GBR) mit schon reichlich Abstand zu ihrer großen Zeit Trainingstipps für die Lauf-Jugend oder auch die Lauf - Elite gibt, dabei über Kampf oder Flucht philosophiert ist es nicht nur lesenswert sondern auch lehrreich.

Planen Sie – jeder für sich -  klar und realistisch. Wenn sie wissen was genau sie erreichen wollen erinnern sie sich jeden Tag warum sie zum Training gehen, das man genug Schlaf und die richtige Ernährung braucht um beim Training ausreichend Energie zu haben. Hier geht's weiter ...

Mit Tests die Wirksamkeit des Trainings regelmäßig überprüfen

Im Jahresverlauf gilt der Geschwindigkeit im Trainingsumfang die erste Priorität

© Lothar Pöhlitz – 07. Juni 2015  -  Die Wochen fliegen dahin, die Zeit bis zum 1. Vorlauf bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro werden schneller kürzer als den Trainern und Läufern lieb sein kann, die Prinzipien einer Läuferausbildung ändern sich aber nicht. Die Entwicklungszeiten um die aeroben, anaeroben oder Kraftfähigkeiten auf das Niveau olympiareifer Leistungen anzuheben bleiben erfahrungsgemäß gleich und erfordern systematisch härtere Auseinandersetzungen nicht nur „mit dem inneren Schweinehund“. Eine regelmäßige „Inventur des Ausbildungsfortschritts“ – nicht nur zu Beginn eines neuen Trainingsjahres sondern vielleicht auch zu Beginn der VP II - ob mit dem absolvierten Training die anspruchsvollen Zwischenziele von Kopf und Körper auch verarbeitet wurden, wäre ratsam. Bei den Weltmeisterschaften 2013 wurde deutlich dass sich die Weltspitze sowohl in den ansteigenden Geschwindigkeiten in den Mittelabschnitten der Bahnstrecken, vor allem aber im neuen Niveau in den unterschiedlich langen „schnellen“ Endphasen in den Vorläufen, Halbfinals und Finals zwischenzeitlich deutlichen Vorsprung erarbeitet hat. Eine gewollte Annäherung an die Spitze muss auch berücksichtigen, dass sich in den Jahren bis Rio auch die Besten weiterentwickeln werden und immer neue Weltrekorde anstreben! Leistungsprognosen sind wichtige Orientierungsgrößen für die Trainingsstrategie. Hier geht's weiter ...

Aerobe Schwelle – aerobe Kapazität – anaerobe Kapazität

Im anaeroben Training liegt der Schlüssel für das Wettkampfergebnis

© Lothar Pöhlitz  -  22. Mai 2015  -  Die individuelle Ausdauerleistungsfähigkeit wird von der ererbten aeroben Kapazität, der  erarbeiteten aeroben Schwelle bei 2 bzw. 3 mmol/l Laktat (vL2 bzw. vL3) und dem Niveau der maximalen Sauerstoffaufnahme (V02max) bestimmt. Zusammen sind sie für Elite – Läufer die Voraussetzung für ein effizientes anaerobes Training mit dem der Organismus auf die hohen grenzwertigen anaeroben Anforderungen im 1500 m, 3000 m Hindernislauf und 5000 m - Wettkämpfen vorbereitet wird. Die aerobe Schwelle ist Basis für alles Training, den Geschwindigkeitsaufbau, die immer kürzeren Pausen, die Erholung zwischen 3 oder auch einmal 4 Rennen innerhalb einer Woche bei EM, WM oder OS und die Laufökonomie. Sie ist auch Voraussetzung für die Entwicklung der aeroben Kapazität - die „rückwirkend“ auch Einfluss auf die Schwellenentwicklung hat. Das erfordert auf der einen Seite Training das auf die Verbesserung der aeroben Schwelle zielt, auf der anderen Seite aber auch Trainingseinheiten im aerob-anaeroben Übergang zum anaeroben Stoffwechsel hin die bewirken müssen das immer mehr Sauerstoff zur Energieversorgung und zum immer schnelleren Laufen unter anaeroben Bedingungen zur Verfügung steht. In diesem Prozess wird gleichzeitig die Laktattoleranz mit dem Ziel entwickelt möglichst lange das verstoffwechselte Laktat ins Energieversorgungssystem zurück zu schleusen. Hier geht's weiter ...

Vibrationstrainer stimulieren mehr Muskelleistung

Jeder neue ergänzende Ganzkörper - Kraftreiz ist sinnvoll

© Lothar Pöhlitz  - 8. Mai 2015 -  Mit verschieden großen Trainingsplattformen und variablen Amplituden unterstützen Vibrationstrainer die sportliche Leistungsentwicklung ambitionierter Läufer, aber auch im Hochleistungssport werden sie seit längerer Zeit trainingsrelevant eingesetzt. Vibrationstrainer stimulieren die Muskeln mit Frequenzen zwischen 5 – 50 Hertz. Das mögliche „Teil - oder Ganzkörpertraining“ auf dem Gerät trägt zur Regenerations-beschleunigung nach Wettkämpfen oder intensivem Training bei, regt Stoffwechsel und Durchblutung an, unterstützt den schnelleren Wiederaufbau nach längeren Verletzungen, löst Verspannungen oder erhöht die Muskelleistung. Die mögliche hohe Vibrations-Wiederholungsrate führt auch zur Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination in kürzeren Zeiträumen. Beim Physio oder auch zu Hause unterstützen sie zeitsparend und effizient durch solche ergänzende Trainingsreize die Muskelaktivierung. Vibrationstraining hat sich auch als Senioren Kraft – Alternative bewährt. Durch mehrfach ergänzende 5–10 Minuten (die am besten über 1 - 3 - 5 - 7 - 10 Minuten aufgebaut werden) auf einem Vibrationstrainer pro Woche in unterschiedlichen Positionen (siehe Abbildungen) auf der Plattform erzielt man Verbesserungen in der Kraft, in der Beweglichkeit, in der Muskelkoordination und in der Ausdauer. Hier geht's weiter ...

Auch junge Mittelstreckler brauchen höhere Geschwindigkeiten

Die Wettkampfanforderungen erfordern Schnelligkeit, spezielle Ausdauer und Kraft

© Lothar Pöhlitz  -  29. April 2015  -  In der „Ausbildungspyramide“ machen die bei der Ausbildung von Läufern komplex zu lösenden wichtigsten Trainingsaufgaben deutlich, dass mehr Trainingszeit gebraucht wird wenn alle Aufgaben gelöst werden sollen als viele bereit sind einzusetzen. Vor allem für einen breiten Unterbau (Kondition, allgemeine Kraft, Grundlagenausdauer, Aufbau der allgemeinen und speziellen Belastbarkeit, Technikausbildung, Beweglichkeit und Schnelligkeit) wird zu Beginn der jeweiligen Makrozyklen bekanntlich viel Zeit benötigt. Für junge Mittelstreckler kommt aber vor allem der Ausprägung der anaeroben und anaerob-alaktaziden Fähigkeiten und der dafür erforderlichen Systeme eine besondere Bedeutung zu wenn sie zu den U18 oder U20 –EM / WM wollen oder einen optimalen Übergang zum Anschlusstraining anstreben. Zu oft sind das Niveau der speziellen Ausdauer und der Leistungsabstand an dieser Schwelle nach oben zu groß und die großen Ziele gehen schon im Juniorenalter verloren. Hier geht's weiter ...

Neu im Juni: Trainingspraxis Laufen

Beiträge zum Leistungstraining von Lothar Pöhlitz / Jörg Valentin

Lothar PöhlitzRegensburg, 29. April 2015 - Zur Elite im Sport zu gehören ist ein Privileg. Von Läufern und ihren Trainern, die zu Weltrekorden und Olympia-Siegen bzw. vergleichbar hohen Leistungen in der Lage waren, wurde im Nachhinein meist bekannt, dass Sie immer auch außergewöhnlich trainiert haben. In der Quantität des Qualitätstrainings finden auch Sie den Schlüssel.

Erscheinungstermin: 29. Juni 2015 im Meyer & Meyer-Verlag
Broschiert - 520 Seiten - mit Tabellen, Abbildungen, Fotos
ISBN (ISBN-10): 3898999815
EUR 34,95 inkl. MwSt

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Der Weg zur höchsten sportlichen Form bei EM, WM oder OS

Hohe Belastungen & aktive Regeneration führen zur persönlichen Bestleistung

© Lothar Pöhlitz  - 18. April 2015 -  Die systematische Gestaltung eines Trainingsjahres wurde unter dem Begriff „Periodisierung“ um 1956/58 vom sowjetischen Sportwissenschaftler MATVEEV öffentlich gemacht – zunächst vom Ostblock als Leitlinie der Strukturierung übernommen, später auch weltweit zur Systematisierung des Trainingsaufbaus genutzt. Periodisierung verfolgt das Ziel mit Ausbildungs-Zyklen nach und nach zum Wettkampfhöhepunkt hin eine individuell optimale „sportliche Form“ – eine bestmögliche Ausprägung der speziellen d.h. wettkampfspezifischen Leistungsfaktoren am Ende eines Makrozyklus oder auch im Jahr im Rahmen einer Einfach- bzw. Doppelperiodisierung - zu entwickeln. Die höchste individuelle Leistungsfähigkeit soll zum  Hauptwettkampf des Jahres abgerufen werden können. Die Kennziffer der sportlichen Form ist die Wettkampfleistung. Sie widerspiegelt zum gewünschten Zeitpunkt den Ausprägungsgrad aller an der Leistung beteiligten Faktoren – setzt ein komplexes Training einschließlich der Ausbildung der mentalen Stärke in den zur Verfügung stehenden Zeiträumen voraus und ist immer an den Wettkampf gebunden. Insofern ist sie vom „Trainingszustand“ zu unterscheiden. Hier geht's weiter ...

Trainiere die Ausdauer für heute und die Kraft für morgen

Die besten Läufer trainieren härter, machen kürzere Pausen und mehr Kraft

© Lothar Pöhlitz – 29. März 2015  -  Theorie und Praxis des Lauftrainings haben sich im Verlaufe von Jahrzehnten deutlich verändert, im letzten Jahrzehnt wurde die Arbeit der anderen öffentlich, durch eine internationale Öffnung nach den Jahren der Ost-West-Konfrontation, durch weltweit veröffentliche Trainer – Praxisarbeit, durch gemeinsame Trainingslager in den afrikanischen Ländern, in den USA oder auch im gemeinsamen Höhentraining, durch das Internet oder vielfältige Veröffentlichungen. Für die „Unzufriedenen mit ihrer Entwicklung“ ist die Wahrheit dass „andere mehr und härter, mit längeren Teilstrecken und kürzeren Pausen trainieren, mehr Kraft und Schnelligkeit machen“. Vom Olympiasieger Mo Farah wurde bekannt dass er zeitweilig im Jahr 5 x 1 Stunde in der Woche im „Gym“ arbeitet und „Nachhilfe“ bei einem Sprinttrainer nimmt. Hier geht's weiter ...

In der Höhe aerobe Qualität & Kraft – unter NN anaerobe Kapazität

Der Trainingsumfang und die Geschwindigkeiten entscheiden über den Erfolg

© Lothar Pöhlitz  -  16. Februar 2015  -  Wenn deutsche Läufer in unterschiedlichen Ländern ins Höhentraining gehen besteht die Gefahr dass sie „beim Blick über den Zaun“, beim Erfahrungsaustausch mit anderen Mittel- oder Langstrecklern vor Ort zu wenig beachten ob Sie mit höhenangepassten Afrikanern aus dem Rift Valley, mit Europäern sprechen die sich schon seit Jahren mit Höhenketten in unterschiedlichen Höhen (Kenia, Äthiopien, Mexico, Flagstaff, Font Romeu oder Belmeken) auf die Saison vorbereiteten oder ob es sich um Sportler oder Trainer handelt die bisher wenig Höhenerfahrung haben und vielleicht nur 1x jährlich z.B. in der UWV in dem 1800 m hohen St. Moritz trainiert haben. Alle haben andere und immer auch einmal – aus welchen Gründen auch immer - negative Erfahrungen gemacht. Die Umsetzung in erhoffte Wettkampfleistungen ist nicht immer einfach weil zu Wenige die trainings-methodisch notwendige Differenzierung zwischen beispielsweise 800 / 1500 m und Halbmarathon beherrschen. Hier geht's weiter ...

Meine 3 Jahre Training an einem College in den USA

Erfahrungen und Details zum Training von Regina Neumeyer

© Lothar Pöhlitz – 1. März 2015 - Mein Fazit nach drei Jahren Training am Iona-College in den USA fällt sehr gemischt aus. Meine Leistungsentwicklung wurde unterbrochen, es gab keine stetige Steigerung über die Jahre, mit behutsamerem Training hätte die eine oder andere meiner Verletzungen bestimmt vermieden werden können. Hätte ich den Mut gehabt zwischen der dortigen Hallen- und Bahnsaison noch einen Ausdauerblock einzuschieben – wie das in Deutschland üblich ist, wäre sicher das eine oder andere danach besser gelaufen. Die Zeit am US College hat mir aber den unnötigen Respekt sowohl vor hohen Umfängen, als auch vor hohen Intensitäten genommen. Ich habe neue und unterschiedliche Herangehensweisen an den Leistungssport kennengelernt, hatte viele tolle Begegnungen mit Athleten aus aller Welt und auch echte Motivationsspritzen durch die - im Gegensatz zu Deutschland - übliche Teamarbeit im Training und Wettkampf. Die amerikanische Wettkampfatmosphäre hat mir unheimlich viel Inspiration gegeben und ich kann auch zukünftig von der lockeren, aber positiv anspornenden Einstellung profitieren. Es schadet nicht in der NCAA internationale Wettkampfluft zu schnuppern, mit Spitzenläuferinnen aus aller Welt an der Startlinie zu stehen. Dies ist noch heute für mich Anreiz zu mehr Leistung. Außerdem habe ich sehr von dem Rundum - Sorglos Paket für Leistungssportler profitiert. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland fällt dies mir besonders  auf, weil hier die Förderung von Sportlern leider nicht so groß geschrieben wird wie in den USA. Hier geht's weiter ...

Die Kälte unterstützt die schnellere Regeneration

Kältekammer – Kältebox - Kältekissen – Kältespray – Eiswasser – Kühlwesten

© Lothar Pöhlitz – 17. Februar 2015  -  Kälte zur Regenerationsbeschleunigung wurde bereits 1996 von der australischen Olympiamannschaft in Vorbereitung auf die Spiele in Atlanta eingesetzt. Schon 12 Jahre früher nutzte Charlotte Teske beim Olympischen Marathon 1984 in Los Angeles bei grenzwertigen Temperaturen einen mitgeführten „Eisschwamm“ zur Kühlung von Armen, Halsbereich und Körper. Physioprophylaktische Maßnahmen zur Selbstbehandlung wie Kältekissen, Kältesprays und Eisbehandlungen werden von Läufern „schon immer“ zur Verminderung bzw. Verhütung von Schwellungen, Einblutungen nach Prellungen, Entzündungen und Schmerzen nach Verletzungen wirksam eingesetzt. Langjährig positive Erfahrungen gibt es beispielsweise auch mit „Eisbädern“ für die Füße bis zum Knie, Kältebehandlungen bei Knochenhautentzündungen, mit Kalt-Warm-Wechselduschen und „Kneipp - Beinebaden im kalten Meer-Salzwasser“ nach harten Lauftrainingseinheiten. Die Durchblutung wird unter Kälte gedrosselt, die Hauttemperatur sinkt, die Gefäße ziehen sich zusammen. Unterkühlung wirkt stoffwechselaktivierend, der Sauerstoffverbrauch und andere chemische Abläufe im Körper werden zeitweilig reduziert. Wird die Kälteeinwirkung beendet steigen die Durchblutung und die Hauttemperatur wieder an und der Stoffwechsel wird beschleunigt. Hier geht's weiter ...

Wenn Olympische Spiele 2024 nach Deutschland kommen RESPECT – NO RASSISMUS – NO DOPING 10 Jahre brauchen echte Talente bis zur Olympiareife

Lothar Pöhlitz – 01. Februar 2015 - In der FAZ vom 31.12.2014 fragte ANNO HECKER „Wo geht´s denn hier zur Zukunft?“ und betrachtete das bevorstehende Sport-Jahr 2015,  fragte zugleich auch ob der organisierte Sport in Deutschland auf dem Weg zur Wende ist und benannte den „Kampf des Spitzensports um seine Zukunft“ als ein Thema des Jahres! Toll – endlich hat mal einer Mut dem DOSB und seinen Mitarbeitern den Siegel Zukunft des Sports vorzuhalten und das auch noch in einer unserer größten deutschen Zeitung. Gerade in einer Phase in der in unserer Demokratie heftig um die Meinungsfreiheit auf Straßen, Plätzen und in den Medien gerungen wird und die Politik an den vielfältigen großen deutschen Baustellen weniger erfolgreich arbeitet, ist es an der Zeit sich endlich auch der „Zukunfts-Sorge Leistungssport“ öffentlich zuzuwenden. Wer derzeit sportliche Spitzenleistungen vollbringt – wo in den Medien „die Zweiten“ oft schon die ersten Verlierer sind -  wird 2024 kaum noch nach Medaillen greifen. Olympische Spiele in Deutschland in 10 Jahren müssen gut und umfassend vorbereitet werden, allein mit einem Zuschlag ist es nicht getan. Deshalb muss man sich auch – aber wer ist man – sich schnellstens um die Rolle, Stand und Niedergang des Nachwuchsleistungssports – außerhalb der Fußball-Nachwuchs-Trainingszentren – sorgen und über Wege wieder nach oben nicht nur nachdenken oder sie in gedachten Prinzipien niederschreiben. Hier geht's weiter ...

Nicht ausreichend beanspruchte Systeme entwickeln sich nicht oder bilden sich zurück

Reizwirksame Belastungen im Herbst / Winter bereiten die p.B. vor

© Lothar Pöhlitz  -  27. Januar 2014  -  Die in den letzten Jahren vollzogenen Veränderungen des internationalen Wettkampfkalenders hin zu ganzjährigen Leistungsabforderungen (Cross, Halle, Strasse, Bahn), die stürmische Weiterentwicklung der Rekorde in den Laufdisziplinen, die Leistungsdichte im Spitzenbereich, sowie die praktischen Erfahrungen aus der Vorbereitung von Spitzenathleten unter diesen „neuen veränderten Bedingungen“ und immer öfter unter den Bedingungen mittlerer Höhen zwingen zu einer effektiveren Form, zum neuen Denken innerhalb des Jahrestrainingsaufbaus. Besonders die von NEUMANN, WEINECK, MADER u.a. in den letzten Jahren geleisteten Beiträge und Veröffentlichungen zu sportwissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Physiologie und Sportmedizin, die aus einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Trainingspraxis des Hochleistungstrainings entstanden sind, sollten  alle anregen das bisherige Vorgehen zu modernisieren. Hier geht's weiter ...

Vom Training - Meetings – ersten Erfolgen und wieder großen Siegen

Gedanken 18 Monate vor Olympia - auch um die German Meetings - Ein Kommentar von Lothar Pöhlitz

© Lothar Pöhlitz  -  18. Januar 2014  - In historischen Dimensionen gedacht ist es noch gar nicht so lange her, dass es in der Hochzeit deutscher Leichtathletik große Leichtathletik-Events mit zig-tausenden begeisterten Zuschauern und immer Spitzenleistungen gab. Viele können sich sicher noch erinnern an das große ASV Sportfest „Weltklasse in Köln“ mit bis zu 60.000 Zuschauern, das tolle Internationale des Fredy Schäfer in Koblenz mit vollen Rängen und auch dem Schild „Ausverkauft“ am Eingang, das international beliebte Rudolf Harbig - Sportfest in Dresden, die Internationalen Pfingstsportfeste in Jena & Erfurt, das ISTAF in Berlin oder das Internationale Quelle-Meeting in Fürth. Aber auch die vielen aus der Mode gekommenen tollen Abendsportfeste waren gefragt. Schließlich waren es Anreize für alle für besseres Training um dort „reinzukommen“ und zu den Besten zu gehören, Preisgeld fürs weitere Training zu gewinnen und von den vielen Zuschauern frenetisch gefeiert zu werden. Hier geht's weiter ...

„Gesunde Knochen ermüden nicht“ - Läuferrisiko Ermüdungsbruch

Mit Kalzium + Vit. D – Milchprodukten und grünem Gemüse kann man vorbeugen

© Lothar Pöhlitz  -  10. Januar 2014  - Zu den unangenehmen z.T. langwierigen Läufer-Verletzungen gehören Ermüdungsbrüche im Bereich der unteren Extremitäten. Zwar verweist der auch bekannte Begriff Stressfraktur im Schien- und Wadenbein oder auch im Bereich des Mittelfußes gern auf Über- oder Fehlbelastungen durch Training und es gibt vielfältige meist länger andauernde Reparaturempfehlungen oder sogar Ruhigstellungen. In der Regel ist sie mit Lauf-Trainingsausfall verbunden. Die Aussage von Prof. Michael Ameling  (Uniklinik Hamburg – Eppendorf) „ein gesunder Knochen kann nicht ermüden“ macht die Praxis aber darauf aufmerksam das durch frühzeitige Vorsorge für alle Läufer – bevor 8 Wochen Pause notwendig werden – solche negativen Erfahrungen weitgehend auszuschließen sind. Hier geht's weiter ...

Läufermuskeln müssen Laktat zur Energieversorgung nutzen lernen

Das Ziel: Mit Laktat immer schneller laufen  - Laktattoleranz ausbauen

© Lothar Pöhlitz  -  2. Januar 2014  - Laktat (das Salz der Milchsäure) entsteht im Organismus wenn der Körper Glukose / Glykogen unter Sauerstoffmangel abbaut. Dies ist der Fall, wenn die Leistung eines Muskels nicht mehr durch den vom Blut zugeführten Sauerstoff (aerob) gedeckt werden kann. Die fehlende Energie erzeugt der Organismus dann auch durch die Milchsäure. Die individuelle Laktattoleranz (Laktatverträglichkeit d.h. über einen begrenzten, aber möglichst immer längeren Zeitraum erhöhte Wettkampf -  Blutlaktatwerte zu tolerieren) entscheidet den Zeitraum ab dem Laktat nicht mehr ausreichend verstoffwechselt wird und es zur Laktatakkumulation, zur Azidose und (nach 400 m und 800 m Rennen wurden bis zu 25 mmol/l Laktat gemessen) auch zu hochgradigen Übersäuerungen kommt. Auch Laktat versorgt verschiedene Organe, das  Gehirn und die Muskulatur anteilig mit Energie. Im Blut gemessene Laktatkonzentration sind also abhängig von der Laktatproduktion im arbeitenden Muskel und gleichermaßen von der Elimination durch die verschiedenen„Laktatabnehmer. Hier geht's weiter ...

Ein Halbmarathon ist kein halber Marathon

© Lothar Pöhlitz –  15. Dezember 2014  -  Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Leistungsfortschritt auf langen Straßenstrecken sind aerobe Belastungen mit anteiligen Dauerlauf- und Tempolauf – Qualitäten im aerob-anaeroben Übergang, eine ausreichende belastungsabhängige Erholung, die Laufökonomie, die dazu passende Ernährung und ein systematischer Geschwindigkeits- / Umfangsaufbau. Immer noch wird die Rolle der Qualitäts–Kilometer innerhalb der Gesamtkilometer für die Entwicklung der aeroben Leistungsfähigkeit unterschätzt. Dabei sind alle Wochenumfänge zwischen 160 – 200 km von den Besten als „normal“ bekannt. Darüber hinaus geht es um eine schrittweise Erhöhung der Dauer die sie im Marathon-, Halbmarathon-, 10 km- und 5 km- Renntempo (RT) zurücklegen können. Leider trifft man immer wieder auf die veraltete, irrige Auffassung dass viele langsame Kilometer das GA-Niveau verbessern. Die Ganzkörperkräftigung (Oberkörper / Arme, des „Zentrums“ und der Fuß- / Beinmuskulatur) und die Beweglichkeits-entwicklung sind wichtige Hilfen für die Ausprägung einer guten Leichtlauftechnik. Das Unterdistanztraining schafft die Geschwindigkeitsreserven für zwischenzeitliche Tempoerhöhungen, die Endphasen und verbessert gleichzeitig die Laktatverträglichkeit. Von diesen Erfahrungen können alle Langstreckler profitieren die ihre 21,1 km demnächst schneller laufen wollen. Sie sollten aber bedenken, dass selbst ein guter Halbmarathon noch lange nicht zu einem guten Marathon befähigt, vor allem weil der Geschwindigkeitsaufbau auf den Strecken oberhalb 30 km und die Marathonspezifischen Läufe fehlen. Hier geht's weiter ...

Fahrtspiele und Bergantraining helfen Junioren & Senioren aufs Podium

Alle profitieren vom Tempo und dem Training in profiliertem Gelände

© Lothar Pöhlitz  -  5. Dezember 2014  -  Nichts ist besser geeignet die physiologischen Prinzipien, die aerob-anaeroben Energiebereitstellungssysteme, den Umgang des Organismus mit Laktat, die Füße, Fußgelenke, Beinmuskulatur, das Zentrum und die unterschiedlichen Rhythmen zwischen Schrittlänge und Schrittfrequenzen des Mittel- und Langstreckenlaufs auf der Bahn oder im Gelände vorzubereiten als anspruchsvolle Fahrtspiele (FS). Sowohl im Gelände als auch an langen Bergen mit den verschiedensten Profil- und Geschwindigkeits-Ansprüchen wirken sie auf die aeroben und aerob-anaeroben Energiesysteme von denen Junioren und die vielen Senioren mit immer noch hohen Ansprüchen aufs Podium bei den Deutschen – profitieren. Hier geht's weiter ...

Das Training der Jüngsten beginnt mit einer Prüfung auf Herz und Nieren

Zuerst den Sperling in der Hand – die Taube auf dem Dach fängt man später

22. November 2014, © Lothar Pöhlitz - Der längste und vielleicht auch schwierigste Makrozyklus den Trainer zu bewältigen haben umfasst die am besten 4 jährige Phase ständiger Begeisterungskunst in der Schüler-Anfänger systematisch an mehr und besseres Training herangeführt werden sollen. Zunächst kommen sie 1x wöchentlich, wenn es ihnen Spaß macht vielleicht auch zweimal und die mit Talent und spürbaren Fortschritten gegenüber den Gleichaltrigen bald öfter. Aller Anfang ist schwer und der Trainer braucht viel, sehr viel Geduld und sicher auch eine Portion Gelassenheit. Da müssen die jungen Wilden, die Früh- und Spätentwickler und auch die mit ein paar Kilos zu viel diszipliniert unter einen Hut gebracht werden. Hier geht's weiter ...



Der komplexe Langstreckler lässt die Tür für mehr weit offen

Für 5000 m und 3000 m Hindernis sind 400 m, 1500 m und 15 km wichtige Ziele

4. November 2014, © Lothar Pöhlitz - Vorrangige Aufgabe des Langstrecken - Nachwuchstrainings ist junge Läufer bzw. Läuferinnen auf die Ausschöpfung ihrer individuell-aktuellen Möglichkeiten und zugleich ihrer Anlagen im Erwachsenenalter vorzubereiten. Nicht selten kann man dabei beobachten, dass schon früh eine Leistung über eine bestimmte Strecke angestrebt wird, nicht selten sogar schwerpunktmäßig auf die aerobe Ausdauerentwicklung. Die Basis für mehr aber ist der Leistungsbereich zwischen etwa 10 % unter- und 10 % über der Zielgeschwindigkeit und der frühe Ausbau der Schnelligkeitsfähigkeiten (bis zum 400 m Trainingstempo). In der Regel wird ja erst später klar auf welcher Langstrecke das größte Potential zu erschließen ist. Hier geht's weiter ...

Trainingspraxis: Basistraining für junge Lauftalente

Beispiele: 4 Qualitätstrainingseinheiten

20. Oktober 2014, © Lothar Pöhlitz - Folgende Schwerpunkte und Trainingsformen stehen im Zentrum von 4 Qualitätstrainingseinheiten pro Woche (Q1 - Q4) in der Grundausbildung junger Lauftalente. Für die beispielsweise bei einer Talentmaßnahme entdeckten „Auffälligen“ sollten unabhängig vom Alter in den beiden ersten Trainingsjahren die nachfolgenden Trainingsformen dominieren. Dabei ist immer das Endziel „eine möglichst optimale Lauftechnik bei minimalen Energieverbrauch“ vorrangig zu verfolgen. Am besten wäre wenn die Trainingseinheiten – bei einem angemessenen Belastungsanstieg innerhalb der beiden ersten Jahre – in den Wochen in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden und sie aus dem jeweiligen Angebot auswählen. Werden nur 3 TE / Woche absolviert wird die 4. TE in der folgenden Woche realisiert. Hier geht's weiter ...

Trainingspraxis Gewichtarbeit für 800 – 5000 m Läufer

Viele Läufer haben Unterdistanzschwächen – Mehr Kraft – mehr Geschwindigkeit

06. Oktober 2014, © Lothar Pöhlitz - Krafttraining in den Lauf - Disziplinen – vor allem von 800 – 5000 m - scheint eine der am meisten unterschätzten Trainingsformen als Voraussetzung zur Entwicklung höherer Geschwindigkeiten. Das Fehlen ausreichender Kenntnisse über die Vermittlung der richtigen Technik der wichtigsten Übungen mit der freien Hantel (Qualität der Übungsausführung), sowie die Angst vor Schädigungen junger Talente durch eine auch maximalkraftorientierte (65 – 85 %) Gewichtarbeit ist als eine wichtige Ursache für die derzeit ungenügende Unterdistanzleistungsfähigkeit und Laufökonomie zu vieler Läufer anzusehen. Es ist deshalb an der Zeit sich mit der wirksamen Übertragbarkeit von vor allem mehr Schnellkraft auf den Vortrieb zu beschäftigen. Hier geht's weiter ...

Ein Leben für den Mittel-, Langstrecken- und Marathonlauf

Lothar Pöhlitz bei www.laufzeit-condition.de - dem neuen online-Portal - im Interview

17. September 2014 (Von Jörg Valentin) - LAUFZEIT & CONDITION - Redakteur Jörg Valentin traf einen seiner langjährigen sportlichen Wegbegleiter Lothar Pöhlitz, der nicht nur in den letzten Jahren sein Profi-Wissen und Erfahrungen ambitionierten Läufern und Trainern freizügig zur Verfügung gestellt hat zu einem außergewöhnlichen Rückblick auf mehr als 55 Jahre Arbeit für und im Leistungs- und Hochleistungssport. Noch heute steht L.P. mit seinem Engagement für die Leichtathletik – Coaching - Academy und seinen Fachbeiträgen als Lauf Trainerberater und sogar als Tippgeber für Senioren mitten im „Läuferleben“. Hier geht's weiter ...

Läuferinnen und die Berechenbarkeit ihrer Leistungen

EM-Normen und Kaderrichtwerte etwas genauer betrachtet

Regensburg, 7. September 2014 (orv) – Was macht die Laufwettkämpfe in der Leichtathletik so interessant? Es ist wohl der Kampf Frau gegen Frau und Mann gegen Mann über mehrere Runden. Die dabei erzielten Zeiten spielen dann meist eine untergeordnete Rolle. Entsprechen sie nicht dem reellen Vermögen der/des Läufer/in spricht man von „taktischen Rennen“, was das Ganze noch interessanter macht, weil eben nicht der nominell am schnellsten gemeldete Athlet die Nase vorn haben muss. Die pure Bestleistung wird gebraucht bei Qualifikationen für Meisterschaften (man spricht dann von einer Norm) und Kaderbildungen (hier Kaderrichtwerte). Während Normen starre altersunabhängige Zeiten sind, werden Kaderrichtwerte auch vom Alter der/des Athleten/in abhängig gemacht und erreichen zumindest im deutschen Verbandswesen im angenommenen Höchstleistungsalter von 25 Lebensjahren ihre dann gleich bleibende Qualitätsstufe. Der DLV leitet seine Normen für internationale Meisterschaften im Frauen- und Männerbereich von der erweiterten Endkampfchance ab. Auf europäischer Ebene ergeben sich dann meist qualitativ nicht selten erheblich höhere Werte, auf Weltniveau (WM, Olympische Spiele) sind sie mit den vom internationalen Verband (IAAF) vorgegebenen Qualifikationszeiten fast identisch. Hier geht's weiter ...

Zur strategischen Reserve des DLV im Mittel- und Langstreckenlauf

3 U18 - Läuferinnen bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing/China (Teil 3)

5. September 2014 (Lothar Pöhlitz)  - Innerhalb der 83-köpfigen DOSB - Mannschaft  für die zweiten Olympischen Jugendspiele in Nanjing / China versuchten auch die 13 nominierten Leichtathleten und 2 Bundestrainer – dabei 3 „Läuferinnen“  - vor allem Erfahrung zu sammeln. Allein, dass sie sich in drei Schritten ins U18er DLV-Team kämpfen mussten, kann man als wichtigen Teil der Lehre ansehen, um vielleicht eines Tages bei den Olympischen Spielen „der Großen“ zu bestehen: 1. die Norm für die Ausscheidungswettkämpfe in Baku, 2. die Final-Qualifikation und  3. auch noch einen der raren Quotenplätze zu ergattern, um schließlich mit den weißen Trainingsanzug, „schöngemacht“ mit den fünf Ringen, erstmals Deutschland „gegen die Jugend der Welt“ vertreten zu dürfen. In diesem Alter müssen sie keine Medaillen gewinnen oder Weltrekorde aufstellen, die Ausgangsposition und Erfahrungen für mehr sind entscheidend,  am besten wäre, wenn sie neue Motivation für das notwendige Training in den nächsten Jahren mitbringen, damit sie ihr T a l e n t von Jahr zu Jahr immer besser in die Lage versetzt, gegen die Besten bei vergleichbaren Anlässen zu bestehen. Hier geht's weiter ...

Zur strategischen Reserve des DLV im Mittel- und Langstreckenlauf

8 Läufer im DLV-Aufgebot der U20-WM 2014 in Eugene (USA), 3 in den Finals – für 5 war das leider alles eine neue unbekannte Erfahrung (Teil 2)

04. September 2014 (Lothar Pöhlitz) -  2012 brachten die jungen U20 - DLV-Athleten/innen aus Barcelona 2x Gold, 4x Silber und Rang 3 in der Nationenwertung mit. 2014 erkämpften 57 Athleten 2x Silber und 5x Bronze. Die USA liegt in einer Medaillenrangliste mit 21 Medaillen vor Kenia, das 16 erkämpfte, Deutschland wurde „ohne Gold“ 22 (!). In der Nationenwertung (Plätze 1-8) wurde der 3. Rang von 2012 wiederholt.

Ein „starkes, euphorisches Team“ signalisierte „Team-Chef“ Chounard, bevor es in den USA losging, die 57 Qualifizierten konnten aber sachlich-fachlich beurteilt die Hoffnungen, dass es nach inzwischen zwei Jahren Arbeit weiter aufwärts geht, nicht erfüllen. Der DLV hat ein Nachwuchsleistungsproblem, im Mittel- und Langstreckenlauf sogar auf breiter Front. Schließlich soll der U20- bzw. U23-Talentpool die DLV-Konkurrenzfähigkeit in der Zukunft besser ermöglichen. So ist es auch nicht außergewöhnlich, dass im Abschlussbericht über die Ergebnisse in den USA bei leichtathletik.de vom 29.7.2014 von Silke Morrissey die Läufer gar nicht erwähnt wurden. Hier geht's weiter ...

Zur strategischen Reserve des DLV im Mittel- und Langstreckenlauf

Nachwuchsaufgaben auf breiter Läufer-Front: Junior-Elite – U-20 – U-18 (Teil 1)

03. September 2014 (Lothar Pöhlitz) -  Immer am Ende eines Trainings- und Wettkampfjahres erfolgt überall eine Bestandsaufnahme, auch der Nachwuchsarbeit der DLV-Disziplingruppen. 2014 ergibt sich die besondere Gelegenheit, einmal die Ergebnisse mehrerer Jahre Arbeit im Nachwuchsleistungssport – der Zukunft der Olympischen Leichtathletik bei EM, WM und OS – zu betrachten. Da bieten sich die Ergebnisse im Mittel- und Langstreckenlauf des Junior-Elite-Teams, die Ergebnisse bei der U20-WM in Eugene (USA) und der Olympischen Jugendspiele in Nanjing (China) bestens an. Das ganze Spektrum entscheidender Phasen der Ausbildung junger hoffnungsvoller Athleten auf breiter Jahrgangsfront, der Besten der Jahrgänge die der DLV vor Jahresfrist zur besonderen Förderung, Ausbildung und auch Sammlung von Wettkampferfahrungen in seine Kader berufen hat, kann aufgezeigt werden. Hier geht's weiter ...

Haben das Training oder die „fehlenden Körner“ Schuld?

Ausblick Weltmeisterschaften 2015 und Olympische Spiele 2016

22. August 2014 (Pöhlitz) - Was bedeutet es eigentlich, wenn in der jüngsten Vergangenheit oft von „fehlenden Körnern“ gesprochen wurde, die nicht selten die einfache Begründung für Misserfolge in Rennen sind. Körner fehlen nicht nur Läufern. Diese Formulierung liest man auch in der Presse für die letzten schwachen Minuten in Spielen, die schließlich zu Niederlagen führen. Dabei kann es sich doch nicht um die Ernährung handeln, sondern um den Trainingszustand im Vergleich zu den aktuellen Wettkampfan-forderungen. Für Läufer ist das Tempohärte, die nicht ausreicht, um auf einer bestimmten Laufstrecke die angestrebte Wettkampfgeschwindigkeit bis ins Ziel aufrechterhalten zu können. Bei den Höhepunkten des Jahres fehlten in allen Altersklassen deutschen Läufern „solche Körner“. In der Regel hört man diese „Argumente“ – die gleichzeitig ein Blick hinter das absolvierte Training zulassen – von Läufern des mittleren Leistungsbereichs, weniger von denen die in der Weltspitze um das Podium kämpfen. Eine wichtige Voraussetzung dafür wäre „bei den Großen“ möglichst vielfache Erfahrungen in den Rennen der Diamond League zu sammeln. Sie sind Voraussetzung für Medaillen oder vordere Plätze z.B. in Rio 2016. Dass deutsche Läufer derzeit in diesen Auseinandersetzungen der Weltbesten nur sehr selten einen Startplatz erhalten, widerspiegelt sehr realistisch den wahren Leistungsstand. Es gilt fachlich-sachlich auf dem Teppich zu bleiben, auch wenn es vorangegangen ist in den Mittel- und Langstrecken. Dran sind sie derzeit noch nicht. Hier geht's weiter ...

Wettkampferfahrungen kann man nur in Rennen sammeln

Wie gelingt der Anschluss zur Lauf-Weltelite?

22. August 2014 (Pöhlitz) - Leider musste nicht nur unser hoffnungsvoller Nachwuchs, wie z.B. Dennis Krüger, bei der Jahres-Prüfung über 800m schmerzliche Erfahrungen machen, dass die mit höherer Grundleistung auch in langsam gestalteten Rennen am Ende die Besseren sind. Steffen Uliczka´s Enttäuschung nach dem Rennen, ausgedrückt mit „das Niveau hat einfach nicht gereicht“, gilt eigentlich für zu viele. In Zukunft sollten mehr Läufer öfter dorthin geschickt werden, wo es auch einmal wehtut und sie nicht unterhalb ihrer Leistungsgrenze von Tempomachern ins Ziel geführt werden. Ein Weg wäre, mehr offensive Renngestaltung zu pflegen. Besser als in Wettkämpfen kann man nicht trainieren. Hier geht's weiter ...

Die Läufer sind vorangekommen

Wer schafft nun bis Rio 2016 den Aufstieg in die Lauf – Weltelite

20. August 2014  (Lothar Pöhlitz)  - Am besten wäre nach den EM-Siegesfeiern auch ein wenig Demut - im DLV und auch bei den Läufern - vor allem nach der Euphorie im Vorfeld der EM. Nach 37 von 47 Disziplinen lag der DLV mit gerade einmal 5 Medaillen nur auf dem 7.Platz der Nationen-Medaillenwertung, und das lag diesmal nicht nur an den Läufern. Die präsentierten sich am Schlusstag erfreulich. Antje Möldner-Schmidt ist als Europameisterin nun unsere Läuferin des Jahres, aber auch Richard Ringer als Vierter, Homiyu Tesfaye und Gesa Krause als Fünfte erfüllten die Erwartungen vollauf. Es fehlte nicht viel zum Podium. Die Überflieger aber fehlten, noch. Nach 47 Entscheidungen ist der DLV - noch einmal davongekommen, die Medaillenerwartungen und Ziele in der Nationenwertung wurden aber verfehlt, dabei ging es nur gegen Europa. 2012 bei der EM in Helsinki hatte man noch 16 Medaillen (6/6/4) gefeiert. Nach 2 Jahren Arbeit wollte man mehr, es blieb bei nur 50 % - auch wenn sich die Platzierungen zwischen 4-6 häuften. Hier geht's weiter ...

4 Strecken führen auf das Marathon – Podium

10 – 20 – 30 – 40 km und  ansteigende Geschwindigkeiten sind der Schlüssel

30. Juli 2014 (© Lothar Pöhlitz) -  Wer eines Tages aufs Marathon – Podium will muss sich vor allem mit dem Trainingsumfang, mit Geschwindigkeiten, Streckenlängen, Kraftausdauer und der Laufökonomie beschäftigen. Klar ist sicher für alle dass das Fundament die aerobe Basis ist. Dass aber aerobe Qualität für die Umsetzung immer höherer Geschwindigkeiten auf immer längeren Strecken d i e  Voraussetzung ist und welche Faktoren noch direkten Einfluss auf die Leistung haben bleibt zu oft ein ungelöstes Problem. Die Enttäuschung nach dem Rennen ob der nicht erfüllten Erwartungen wirkt oft lange nach. Hier geht's weiter ...

Aerobes Schwellen - & aerobes Kapazitäts - Training beginnt im 15 km Tempo

Zur Bedeutung von aeroben Q-Dauerläufen und harten Intervallen

10. Juli 2014 (© Lothar Pöhlitz) -  Lange Strecken in einem Bereich von etwa 13´- 15´ und bis 60 Minuten Dauer – auch im Cross - zählen zu den mittellangen Strecken, in denen deutsche Läufer in den letzten Jahren zu selten konkurrenzfähig waren. Aufmerksame Beobachter können zu dem Schluss kommen, dass die Vorbereitung auf die Dauer der unterschiedlich langen Wettbewerbe als auch auf die wünschenswerte Geschwindigkeit, auf die fehlende Härte, auch in der Auseinandersetzung mit dem inneren Schweinehund, auf den Umgang mit körperlicher Erschöpfung als Ergebnis einer nicht ausreichend ausgeprägten Laktatverträglichkeit zu sehen ist. Sicher gibt es auch Reserven in der speziellen Kraft, der Lauftechnik und in der Laufökonomie, weil sich oft Läufer auf diesen Strecken versuchen, für die die 5000 m zu schnell und der Marathon zu lang sind. Hier geht's weiter ...

Jack Daniels*: „Zur Rolle des Trainers und seiner positiven Anleitung“

Der Motivationskünstler wird nur zusammen mit Hochbegabten zum Erfolgstrainer. Auch Trainer brauchen im Hochleistungssport das „Sieger-Gen“

26. Juni 2014 (© Lothar Pöhlitz) - Es ist wohl eins der sensibelsten Themen wenn in der C-, B-, A Trainerausbildung oder an der Trainerakademie über die Rolle des Trainers in einem leistungsorientierten Trainingsprozess junger oder auch älterer Sportler gesprochen wird. Viele ehemalige Leistungssportler wissen genau, dass nicht der Trainer allein am Erfolg oder Misserfolg gemeinsamer Arbeit  „Schuld trägt“. Der eine oder andere Trainer kennt auch die Schwächen der Kollegen ganz genau, eigene hat er nicht. Dabei geht es nicht nur um die Beherrschung der Trainingsmethodik. Das Schülertraining, das Jugendtraining oder eine Olympiavorbereitung erfordern Persönlichkeiten die der jeweiligen Aufgabe auch gerecht werden können. Es reicht nicht wenn man erfolgreicher Leistungssportler war um Talente zu erkennen und sie aufs Hochleistungstraining vorzubereiten. Fachwissen, Methoden, Theorie und Praxis alters- und leistungsgerecht anwenden zu können, sowie ausreichend Zeit, um das Talent zu begleiten, sind wesentliche Schlüssel. Hier geht's weiter ...

Nach einem neuen Logo müsste nun der Kinder- Jugendsport auf die Agenda des Deutschen Sportbundes für die Olympischen Sportarten (DOSB)

Der Schulsport, der außerschulische Sport und die Trainer entscheiden künftig über Deutschlands Sport - Zukunft

28. Mai 2014 (Ein Kommentar von Lothar Pöhlitz bei germanroadraces.de) - Als Dr. Thomas Bach noch Chef im DOSB war hielt er bei einer Fachkonferenz „Schule und Sport" in Frankfurt/M, sagen wir einmal nicht nur einen Finger sondern eine ganze Faust in die große „Nachwuchs-Wunde" unter der alle Fachverbände  leiden. Die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands in der Welt hat mangels hochbegabter Talente spürbar abgenommen. Die vom DOSB, den Medien und den Fans erwarteten Medaillen bei den Olympischen Spielen wurden seit den 90iger Jahren immer weniger. Hier geht's weiter ...

Dein genetisches Schicksal ist nur ein Teil der möglichen Perspektive

Wer von mehr träumt muss mehr tun!

Regensburg, 12. Juni 2014 (von Lothar Pöhlitz) - Alle Laufexperten sind sich sicher einig, dass die ererbte Muskelstruktur, der Anteil der schnell oder langsam zuckenden FT- bzw. ST-Fasern für eine mögliche sportlich Perspektive auf den Mittel- oder Langstrecken bedeutend ist. Welchen Einfluss aber das genetische Schicksal des Einzelnen für einen Weg in die Weltspitze hat und welchen Anteil das sportliche Training und die ererbten mentalen Fähigkeiten wird in der Sportwissenschaft immer wieder kontrovers diskutiert. Erschwerend wirkt in dieser Diskussion die Rolle der weltweit eingesetzten „unterstützenden Mittel“ (UM) die gegenüber den Anfängen in den späten 60iger Jahren mit zunächst ausschließlich „ana bolica“ eine derzeit unbekannte Vielfalt und auch Wirk-samkeit erreicht hat. Damit wird die Bedeutung des „Hochbegabtseins“, der Genetik eingeschränkt, weil es durch nichtbekannt wirkende „UM“- Belastungsüberhöhungen möglich sein kann, das auch Brauereipferde zu Rennpferden werden. Hier geht's weiter ...

ZWL & KHL verbessern die Abdruckkraft und die Schrittlängen von Läufern

Spezielle Formen des Laufkrafttrainings hat Christophe Chayriguet in Kenia abgeschaut

Regensburg, 23. Mai 2014 (von Lothar Pöhlitz) - „Zugwiderstandsläufe (ZWL) mit Reifen oder Schlitten sind eine spezielle komplexe Form des spezifischen Krafttrainings. Ihre, vom Widerstand, der Zuglast, Streckenlängen, Geschwindigkeit und Pausen abhängige spezifisch komplexe Schnellkraft- bzw. Kraftausdauer - Wirkrichtung erfordert eine gut überlegte Platzierung im Rahmen spezieller Trainingsphasen. In Abhängigkeit von der individuellen Verfügbarkeit allgemein - grundlegender und spezieller Leistungsvoraussetzungen und den gewünschten leistungsphysiologischen Beanspruchungen sind Einsatzzeiträume von 3 - 6 Wochen im Herbst bzw. im Frühjahr empfehlenswert. Zugwiderstandstraining entwickelt die spezifische Kraft für den Vortrieb, auch zur Unterstützung des Unterdistanztrainings und schafft bessere Voraussetzungen für die Endphasen des speziellen Trainingsaufbaus“ (Lothar Pöhlitz in Leichtathletik Coaching-Academy 25.2.2009) Hier geht's weiter ...

Wenn in gemischten Rennen Frauen die Pace machen

Am Erfolg von EM-/U20-WM–Qualifikationen sind alle beteiligt

Englbrecht-Reng-Kick 3000m-Challenge14 ZweckfotoRegensburg, 20. Mai 2014 (von Lothar Pöhlitz) - Gleich geht´s richtig los, die wichtigen Wettkämpfe beginnen nachdem offensichtlich von vielen Läufern der Monat Mai besser als in den Vorjahren als Trainingsmonat genutzt wird. Auf den krummen Strecken fanden Intensitäts-Tests in Berlin und Pliezhausen  mehr oder weniger zufriedenstellend für die Einzelnen statt. Nun dienen Aufbaurennen und einige wettkampfspezifische Trainingseinheiten zur weiteren Entwicklung der sportlichen Form in Richtung bisheriger Bestleistungen. Dabei ist zu bedenken, dass sich sehr gute Trainingsleistungen in den Mittel- und Langstrecken in der Regel erst 2–3 Wochen später in entsprechenden höherklassigen Wettkämpfen abrufen lassen. Hier geht's weiter ...

Wer muss ins Höhentraining, wer besser in Klimalehrgänge unter NN?

Von Lothar Pöhlitz

07. Mai 2014, © Lothar Pöhlitz  -  Nach den Deutschen 10.000m Meisterschaften wurde ich gefragt, welche Notwendigkeit mehrwöchiger Höhentrainingsaufenthalte oder gar Höhenketten für Langstreckler bestünden. Am Beispiel der schon höhenerfahrenen Sabrina Mockenhaupt, die sich bereits mehrfach im Höhentraining vorbereitet hat, und Corinna Harrer, von der sie in persönlicher Bestleistung von 32:27,75min zu 32:29,26min in Aichach besiegt wurde, ohne je in der Höhe gewesen zu sein, wurden Zweifel über Höhenmaßnahmen laut. Vor allem deshalb, weil der in letzter Zeit verstärkt eingetretene Höhentourismus zu Diskussionen an der Basis und in vielen Fällen nicht zu den erwarteten „spektakulären“ Fortschritten geführt hat. Da ich zu den absoluten Verfechtern der Höhenvorbereitung von Mittel- und Langstrecklern mit sehr positiven eigenen Erfahrungen gehöre, aber auch die Zweifler verstehe, möchte ich für alle dazu einige Bemerkungen machen. Hier geht's weiter ...

Junge Lauf-Talente erwarten dass ihr Trainer der Beste ist

Wer Hochbegabte besser machen will sollte sich der Verantwortung bewusst sein

30. April 2014 © Lothar Pöhlitz - Zur Elite im Sport zu gehören ist ein Privileg. Begabt zu sein aber ist nichts Exklusives, wenn man nicht erfolgreich sein und eines Tages im Kampf gegen die Besten bestehen will. Große Siege setzen „das wollen“ voraus. Talent ist nur eine Voraussetzung, verlangt Wissen, Bewusstsein und Leidenschaft wenn daraus Erfolg werden soll. Dies gilt für Trainer und Athleten. Nicht alle Trainer die Talente erfolgreich ins Weltniveau führen wollen sammeln schon früh Wissen und Erfahrungen, nicht nur in der Trainingsmethodik, auch in der Sportpsychologie, der Sportmedizin, der Ernährung und „der Motivationslehre“. Außergewöhnliche Leistungen erfordern aber außergewöhnliche „Trainer- bzw. Sportler-Persönlichkeiten“ die mit zunehmender Leistungsfähigkeit gemeinsam für ihren Erfolg arbeiten. Sehr hilfreich ist wenn Trainer bereit sind – am besten ein Leben lang – von den Weltbesten zu lernen. Hier geht's weiter ...

Schüler sind keine jungen Erwachsenen...

... trotzdem sollten sie durch Training auf ihre Zukunft vorbereitet werden

11. April 2014 © Lothar Pöhlitz - Die Meinungen, wie junge Lauftalente im Schüleralter auf die Zukunft vorbereitet werden sollen, sind vielfältig und gehen auch schon einmal weit auseinander. Oft wird auch nicht zwischen Früh- und Spätentwicklern unterschieden oder nicht bedacht, dass mit der Pubertät die schwierigen Zeiten noch bevorstehen werden.

Dass aber eine notwendige ganzheitliche Entwicklung unserer Kinder – die Verbindung von Bildung & Sport – die Rolle von Bewegung für ihre Gesundheit und die Entwicklung auch ihres Gehirns und ihrer Intelligenz für die Entwicklung ihrer im Leben benötigten vielfältigen Fähigkeiten derzeit kein gesellschaftliches Anliegen (Beispiel Schulsport) ist, kann nicht nur am dafür nicht vorhandenen Geld liegen. Trainer interessieren in diesem Zusammenhang derzeit vor allem Talente ab dem Schüleralter, die bei irgendeinem Wettbewerb auffallen oder sogar vornweg laufen. Durch die lange Phase der „Spielleichtathletik“ in den letzten Jahren haben sich ziemliche Verunsicherungen um den „Kinder – Trainingsbegriff“ gehalten und damit offensichtlich die Vorbereitung der Schüler in einem günstigen Lernalter auf die ersten Jugendjahre behindert. Hier geht's weiter ...

Herzfrequenz - Laktak - Sauerstoffaufnahme - Trainingspraxis

Zusammengefasst, ergänzt und für Läufer bearbeitet von Lothar Pöhlitz

01. April 2014 © Lothar Pöhlitz - Für ambitionierte Leistungssportler resultiert die Trainingsmotivation vor allem aus dem Willen sich zu verbessern und schneller zu werden. Trainingsfehler, Übermotivation, Unwissenheit und Fehleinschätzungen sind der Leistungsentwicklung oft nicht dienlich. Deshalb stellen die biologischen Messgrößen, Herz-frequenz, Laktat und die Sauerstoffaufnahme wesentliche Hilfen zur Erhöhung der Effektivität des Trainings und zur Beurteilung der Belastungsintensität dar. Durch eine Leistungsdiagnostik (LD) im Labor oder im Feldtest werden Herz-frequenzen und Laktat bestimmt und zur Trainingssteuerung genutzt. Damit können Fehlentwicklungen im Training, Leerkilometer, Intensitätsüberhöhungen oder unwirksames Training vermieden werden. Praxiserfahrung ist das sich unter Einfluss des Trainings Laktat und Herzfrequenz unabhängig voneinander verändern können. Eine unterstützende Trainingssteuerung allein durch Laktat kann deshalb zeitweilig zu Stagnationen in der Entwicklung führen. Profis führen etwa aller zwei Monate eine Leistungsdiagnostik oder praxiserprobte Kontrollläufe (z.B. 10 oder 15 km – Tests oder Wettkampfkontrollen) durch. Dabei erhöht sich die Sicherheit der Übertragbarkeit der Stufentestergebnisse auf das Training wenn die Tests (2000 m, 3000 m, 4000 m) länger dauern. Hier geht's weiter ...

800 m – Schnelligkeit / Schnellkraft & 60 % anaerob

Zum schnellen laufen muss man geboren und bereit sein

18. März 2014 © Lothar Pöhlitz  -  400 m Läufern fehlt oft aerobe Kapazität - 800m Läufern in der Regel wettkampfnahe Geschwindigkeiten. Wenn es nur so einfach wäre.        Im Sprint und der Sprintkraft, der funktionierenden Energiebereitstellung im Ernstfall, in der Laktattoleranz, in der optimalen Lauftechnik und im Wollen Außergewöhnliches leisten zu wollen kann es individuell die eine oder andere weitere Baustellen geben. Mit etwa 70-75 : 30-25 % Anteile der anaeroben zu den aeroben Voraussetzungen müssen 400 m Läufer im Training umgehen, der Anteil der anaeroben zu den aeroben Anforderungen für die 800 m Läufer erfordert Trainingsarbeit um 60 % / 40 %. Das bedeutet, dass für 800 m Spezialisten mehr V02max – TE zur aeroben Qualitätsentwicklung erforderlich sind. Leider werden in der Trainingspraxis diese notwendigen Proportionen zu oft übersehen weil auf der einen Seite die ererbte Sprintqualität nicht ausreicht und dazu oft auch noch die aeroben Anteile im Bereich der vL3-Schwelle überwiegen. Hier geht's weiter ...

Talentoffensive - BSTP – Wettkampfsystem - hochspezialisiertes Trainerwissen

Der DLV-Strukturplan 2013 – 2016 - ein Weg in die Weltspitze

02. März 2014 - © Lothar Pöhlitz - Mit Sportdirektor Thomas Kurschilgen und Cheftrainer Idriss Gonschinska ist wieder Leistungsdenken in die Abteilung Olympische Leichtathletik beim DLV gekommen. Sie wollen, auch mit Läufern, ins Weltniveau. Die Leichtathletik – Coaching – Academy (LCA) bemüht sich im Bereich Elite - Middle & Long Distance Running bereits seit 2006 um Unter-stützung. Von vielfältigen Aktivitäten wurde in den letzten Monaten aus Darmstadt berichtet, Veränderungen eingeleitet, sensationelles blieb aber bisher aus auch weil die größte Arbeit noch bevorsteht. Erfolge bei EM, WM und den OS in Rio 2016 sind letztendlich das Ergebnis von „Langzeitprojekten und Nah-Zielen“. Der DLV-Strukturplan 2013 - 2016 weist dafür nicht wenige anspruchs-volle Aufgaben aus. Da sollte man nicht verpassen die „vielfältige Arbeit auf viele Schultern zu verteilen“, es bleiben nur noch 2 ½ Jahre. Hier geht's weiter ...

Ausdauer steigern durch Bergtraining

Berganläufe (BAL) – ein Tipp auf dem Weg zum Siegläufer Mit BAL hat man einen „großen“ Schlüssel zur Erreichung der Spitze

21. Februar 2014 © Lothar Pöhlitz - Berganläufe (BAL) sind eine wirksame Form die spezifische Lauf-Kraft sowie die Voraussetzungen für mehr Geschwindigkeit / Schnelligkeit nicht nur der Besten, sondern auch der Läufer im Jugend-Aufbautraining zu entwickeln. Bergtraining hat in der Vergangenheit schon vielen Läufern wertvolle Dienste auf dem Weg zum Siegläufer geleistet. Deshalb muss Praxis werden, dass das allgemeine Athletiktraining und das ausdauerorientierte Cirkel - Training nicht allein auf den Leistungsfortschritt zielen. Auf Basis einer längerfristigen allgemein vielseitigen Kraftvorbereitung sowohl im Herbst (Sept./Okt), als auch im Frühjahr (Febr./März) kann über 3 - 6 Wochen eine Phase mit konzentriertem Bergtraining eingefügt werden. Hier geht's weiter ...

Zu Olympischen Spielen sollten alle nur mit reinem Gewissen fahren: Athleten – Trainer und auch Funktionäre

Ein Kommentar von Lothar Pöhlitz

12. Februar 2014 © Lothar Pöhlitz  -  Er hat mir richtig aus dem Herzen gesprochen – der Kurt Ring in seinem Sorgen - Kommentar vom 11.1.2014 auf „der Homepage der LG Telis Finanz Regensburg“. Erfolge bei Olympischen Spielen sind die Krönung sportlicher Lebensleistungen eines Athleten – Trainergespanns und auch von Funktionären die die Bedingungen für ihre langjährig notwendige Vorbereitung schaffen. OS sind einzigartig – mit keinem anderen sportlichen Event gleichzusetzen, nicht in den Bemühungen des DOSB, des DLV, nicht im persönlichen Verzicht zugunsten der einzigartigen Vorbereitung in einem 4 jährigen Olympiazyklus, nicht in der Einkleidung oder dem Erleben in den z.T. mehrwöchigen Trainingslagern vor Ort bevor es losgeht. Ich durfte mehrfach die außerordentliche Atmosphäre in solchen „Vor-Olympia-Camps“ - immer gut bewacht von Police oder auch Armee - miterleben bevor die heiße Phase begann. Auch wenn dann im Olympischen Dorf die Neuen mit Ehrfurcht und aus respektvoller Distanz an den Tagen bevor es so richtig losging den „Großen“ Abends beim flanieren begegneten, tuschelten: guck mal das ist..., lange beim Training zusahen oder auch beim gemeinsamen Essen eine erste Annäherung – auch mal für ein Autogramm - probten. Hier geht's weiter ...

Frühestens ab 8:10 kann man im Hindernislauf die „Großen“ ärgern

Bestandaufnahme: 3000 m Hindernis im Elite Middle &-Long Distance Running

09. Februar 2014 © Lothar Pöhlitz  -  Im Bereich Elite Middle- & Long Distance Running nehmen die Hindernisläufer eine Sonderstellung ein, sie kämpfen zwischen den 1500 m - und 5000 m Läufern um Erfolg ohne die Besten zu erreichen. Die ewige Weltbestenliste weist bis 2012 70 Läufer aus die die Hindernisse in 8:10 und schneller liefen. Der Weltrekord von 7:53.63 wird von Saif Saaeed Shaheen gehalten. Bester Europäer ist bisher der Franzose Bouabdellah Tahri mit 8:01.18 Minuten. Mit Damian Kallabis, Hagen Melzer und Frank Baumgartl kamen bisher 3 Deutsche bis in den Bereich um 8:10! Meist fehlt  Geschwindigkeit um gegen die besten 1500 m Läufer zu bestehen, aber es fehlt auch aerobe Qualität um über 5000 m bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen den Spezialisten eine Medaille wegschnappen zu können. Dafür verfügen für die Hindernisse geeignete Talente über die erforderliche Rhythmusfähigkeit und spezielle Kraft um 35 Hindernisse einschließlich die 7 Wassergrabenüberquerungen mit möglichst wenig Geschwindigkeitsverlust zu bewältigen. Mit der benötigten Technik zur Überquerung der Hindernisse sollte man sich sicher erst dann wieder ernsthaft auseinandersetzen, wenn die „schwarzen Flieger“ einmal bei internationalen Höhepunkten von Läufern geschlagen werden die mit ihrer guten Technik dem „Technikleitbild aus der Literatur“ nahekommen. Ihre läuferische Überlegenheit zwang die Afrikaner bisher offensichtlich nicht irgendwelche Zeit mit Hindernis-Techniktraining zu vergeuden. Hier geht's weiter ...

Anspruchsvolle Konditionierung schon in der Basistrainingsphase

3 TE / Woche mit wichtigen Läuferübungen und mittlerem Dauerlauf

22. Januar 2014 © Lothar Pöhlitz  -  Viele wollen das neue Trainingsjahr mit Konsequenzen aus Unzufriedenheiten nach einer nicht ganz so gut gelungenen Saison verbinden. Aber auch die „Zufriedenen“ würden gut tun ab sofort eine Schippe draufzulegen. Wenn das aber nicht mit effizienteren Methoden und Veränderungen von Anfang an verbunden ist und veraltetes Wissen aus der Trainingslehre auch diesmal wieder ins neue Trainingsjahr transportiert wird ist der Erfolg „wie gehabt“ schon wieder absehbar. Ambitionierte leistungsorientierte Läufer sollten deshalb zuerst das weitverbreitete „Jogging“ als leider zu oft genutztes Trainingsmittel in ihrem Trainingsvokabular reduzieren oder ihm zumindest den gebührenden Platz als Regenerationstrainingseinheiten nach anspruchsvolleren, vielfältigeren und  „härteren“ Belastung zuweisen. Hier geht's weiter ...

Zum Laufen geboren

Die Gene geben die Strecke vor – das Training macht die Leistung*

© Lothar Pöhlitz - 09.01.2014 - In einem Beitrag bei athleticsweekly berichtet Prof. Jamie Timmons (GBR) über langjährige Forschungsergebnisse aus der Physiologie (Stoffwechsel & Genomik) die zeigen dass etwa 30 verschiedene Gen-Variationen, also das Erbgut – auch über die Wirkung des „Aerobic-Trainings“ bestimmen. Kurz gesagt man muss zum schnellen Laufen geboren sein. Jeder junge Läufer kommt mit einer „untrainierten aeroben Basis“ und einer bestimmten Fähigkeit diese Kapazität durch Training zu erhöhen zum Sport. Durch Analysen der spezifischen Gene ist es jetzt möglich zu bestimmen wie gut ein Individuum in der Lage ist die aerobe Kapazität – die V02max – zu erhöhen. 20 % der Bevölkerung ist nicht in der Lage sich deutlich über ihr Basisniveau hinaus zu verbessern, die restlichen 80 % erreichen einen gewissen Grad in der Erhöhung ihrer aeroben Fitness und nur etwa 15 % aus der Kategorie „high-responder“ fällt es relativ leicht ihre aerobe Kapazität zu erhöhen, unabhängig davon ob sie mit einem niedrigen oder hohen Ausgangswert beginnen können ! Hier geht's weiter ...

Läufer – Talent – Goldkörnchen - Genie

Gedanken zur Talentproblematik an der Schwelle zum Neuen Jahr

© Lothar Pöhlitz - 26.12.2013 - Im Prozess des Nachwuchsleistungstrainings erkennen Trainer schnell ob ihr Talent besser als die anderen in der Region vielleicht ein Goldkörnchen oder wenn sie ganz großes Glück haben z.B. ein für eine Mittel- oder Langstrecke prädestiniertes Genie ist. Die sind leider sehr rar, aber nur sie verfügen über die komplexen Voraussetzungen für eine Medaille bei den großen Events oder noch besser für einen Olympiasieg. Die wichtigsten ersten Aufgaben der Trainer für ein „schneller – höher – weiter“ bestehen darin die Erbanlagen des „ihnen zugelaufenen Talents“ (Schnelligkeits-Typ – Ausdauer-Typ - Mix-Typ) zu erkennen, den Goldkörnchen früh „ihre Stärke“ zu verdeutlichen weil sie vor allem daran eines Tages viel Spaß haben werden. Ihnen ist die notwendige Disziplin und hartes Training, Belastbarkeit für das Hochleistungstraining und „feine Technik“ zu lehren. Dabei auch noch die Willensqualitäten zu entwickeln und sie schrittweise zu befähigen in Wettkämpfen ihre mentale Stärke zu zeigen kann nicht früh genug beginnen. Am besten wäre es wenn sie auch noch mit dem Sieger-Gen ausgestattet sind – d.h. immer Sieger werden wollen. Hier geht's weiter ...

Weniger Wettbewerb führt zu leichteren Siegen und abnehmenden Anstrengungen im Training

21. Dezember 2013, Von Lothar Pöhlitz - Das sich unsere Teilnehmer an den jährlichen großen Events EM, WM oder OS in einer eigenen Periodisierung befinden ist terminabhängig selbstverständlich und tangiert den Nachwuchs bis zur U23 – von Ausnahmen abgesehen - nicht. Trotzdem tut sich jährlich immer wieder das Problem einer unzureichend orga-nisierten leistungsfördernden Bahn-Wettkampfstruktur für die zweite Reihe, den zweiten, dritten oder zehnten der Disziplin - Bestenlisten auf die sich von Juni bis August den Lohn für 9 Monate Training abholen und sich für den Ka-der im neuen Jahr mit möglichst hoher Qualität anbieten wollen. Wenn immer mehr Traditionsveranstaltungen gecancelt werden oder Wettkampfreisen ins nahe Ausland mangels Geld nicht wahrgenommen werden führt das auch dazu dass wöchentlich immer weniger „Sondermeldungen“ von jungen Talenten aus den Landesverbänden transportiert werden. Im Ferien-Trainingslager waren sie auch nicht sonst hätte man bei leichtathletik.de ja mehr Kartengrüße lesen können. Das im Winter Gelehrte müsste aber öfter phasenweise auf den Prüfstand, die Besten gegeneinander die Rekord- oder Siegtaktik in der Praxis auf den Straßen unseres Landes, in der Hallen- oder Cross-Saison erfolgreich oder weniger erfolgreich üben und die Stärken verstärkt oder die Schwachpunkte dabei erkennbar werden. Hier geht's weiter ...

Marathon: 40 – 20 – 10 km – drei Strecken und ein hoher Umfang

Die Elite trainiert: > 200 km – MSL - TDL - Laufökonomie

Regensburg, 13. Dezember 2013, © Lothar Pöhlitz - Wenn man sich ein Trainerleben lang auch mit den Langzeitausdauerdisziplinen beschäftigt hat ist es schon nicht einfach zu verstehen warum eine Bilanz zum gerade zu Ende gegangenen Straßenlaufjahr 2013 zwischen dem Weltbesten Wilson Kipsang Kiprotich (KEN) – 2:03:23 - und Deutschlands Besten auf der Marathonstrecke André Pollmächer (2:13:05) eine Leistungsdifferenz von 10 Minuten – oder mehr als 3 km – ausweist oder warum in der Welt 294 (iaaf.org) Männer schneller im Ziel waren als der Schnellste des DLV. Aus dieser Bestenliste kann man auch erfahren dass beispielsweise 130 Männer in der Welt schneller als 2:10:01 gelaufen sind, eine Leistung die Jörg Peter oder Waldemar Cierpinski – unser Doppel-Olympiasieger auf dieser Distanz - bereits vor etwa 30 Jahren unterboten haben. Wenigstens 2:10 müssten doch für unsere Läufer wieder einmal ein machbares Ziel sein, auch wenn damit noch kein Podium winkt. Es war wohl ein großer Fehler um das Jahr 2000 beim DLV die Straßenlauf - Nachwuchs- und C-Kaderarbeit einschließlich Bundestrainer aus der Aufgabenliste zu streichen. Hier geht's weiter ...

Der DLV, die Athleten, die Medien und Sponsoren – alle müssten Gold wollen

Selbst Goldkörnchen und ihre Trainer können nur mit professionellen Bedingungen Medaillen & Siege bei EM, WM oder OS erarbeiten, dafür brauchen sie Hilfe.

Regensburg, 12. Dezember 2013, Von Lothar Pöhlitz - Wenn man beobachtet wie selbstverständlich die Medien die „reichen“ Fußball-, Tennis-, Formel 1- oder Golf–Profis mit den im Prinzip „armen Leichtathletik-Amateuren“ in einen Leistungsanspruch–Topf werfen, muss man sich schon über die Fairness oder vielleicht auch das Fachwissen von Sportjournalisten wundern. Wenn die Fußball-Bundesliga nicht spielt, fällt das aktuelle Sportstudio aus. Fußball, Fußball über allem, wer ist nur dafür zuständig. Auch in den Zeitungen gibt es vor allem Fußball – auch wenn derzeit nur die Bayern und die Borussia aus Dortmund international konkurrenzfähig sind. Sport gibt es immer weniger und wenn, dann nur als Randnotiz. Das einstige Sportland Deutschland war früher nicht nur in den Grundsportarten Turnen, Schwimmen, Leichtathletik konkurrenzfähig. Um aber über sie zu reden, brauchte man Fachwissen, die Liebe zur Sportart und auch ein wenig Verantwortung als „Sportjournalist“. Fußballberichte sind scheinbar einfacher zu stricken, werden vielfach dupliziert – was gestern im TV neu war, wird am nächsten Tag von den Zeitungen abgeschrieben – oder Berichte über den Nachwuchs von den Vereinen selbst verfasst. Die öffentlich-rechtlichen Sender – von 3 Monaten Wintersport einmal abgesehen - und auch das private Fernsehen werden schon länger ihrem Auftrag nicht mehr für alle d i e gerecht, die sich nicht für Fußball interessieren. Aber mehr Geld wollen sie von allen. Die Quote regiert. Hier geht's weiter ...

Jana Hartman gibt ihre Erfahrungen nun dem Nachwuchs weiter

20 Jahre Learning by doing - Kindertraining – Nachwuchs-Athletik – Leistungstraining

Regensburg, 3. Dezember 2013 - Jana Hartmann – ich nehme an sie kennen mich noch. Mit Upletics will ich in Dortmund – wo ich meine erfolgreichsten Jahre erleben durfte – weitergeben was ich in 20 Jahren Profi-Leichtathletik gelernt habe. Sport war bisher mein Leben und es soll es auch weiterhin begleiten. Egal ob Fußballer, Schwimmer oder Eiskunstläufer: Mein Team und ich bieten maßgeschneidertes und professionelles Training für jeden Sportler, um die athletischen Leistungen zu verbessern. In individuellen Einheiten, mit Gruppen oder auch ganzen Mannschaften. Hier geht's weiter ...

Lauf - Talente ziehen im Winter die schnellere Straße dem Cross vor

Im Leistungssport unterliegen Training und Wettkämpfe trainingsmethodischen Zwängen

22. November 2013, © Lothar Pöhlitz - Mit diesem Beitrag zur Cross- / Straßenlaufproblematik sollen vor allem die Talente und ihre Trainer angesprochen werden, die in den nächsten Jahren einen trainingsmethodischen Weg gehen wollen, der sie baldmöglichst nicht nur näher an die nationale Langenstrecken-Spitze führt. Im Leistungs- und Hochleistungssport entscheiden Zeiten über Platzierungen in Bestenlisten, nationale und internationale Normen als Voraussetzung zur Teilnahme bei EM, WM + OS. Die Großen dieser Laufwelt werden zu Legenden durch Weltrekorde, Plätze in ewigen Bestenlisten, Olympiasiege oder Medaillen und Präsenz in den Medien. Die Kleinen wollen besser werden, von Jahr zu Jahr schneller laufen, in die DLV – Kader, zur U18 – U20 – oder U23 – EM. Dafür müssen sie „schneller – höher – weiter“ wollen. Im Mittel- und Langstreckenlauf entscheiden das „Ererbte“ und hartes Training über Erfolge vom 800 m Lauf bis zum Marathon. Von Juni - August finden in „der wichtigsten Phase des Jahres – der Saison“ auch die wichtigen Wettkämpfe, die großen Events im Fernsehen statt, werden Weltrekorde aufgestellt, Weltmeister gekürt oder aller 4 Jahre Olympiasieger „geboren“. Die Großen prägen sich schließlich den Fans tief ins Gedächtnis und Olympiasieger werden ein Leben lang verehrt. Hier geht's weiter ...

Sprint - Wunder Jamaika - Ich wollte wissen warum*...

Es gibt sie schon die Usain Bolt - Nachfolgegeneration

12. November 2013, © Lothar Pöhlitz - Im März 2013 war es wieder soweit. In Kingston / Jamaika fanden die ISSA Boys & Girls Leichtathletik-Meisterschaften statt. Die Vuvuzelas und Trommeln dröhnten. Eine große, laute und bunte Menschenmenge war - wie seit mehr als 100 Jahren - wieder im National Stadion in Kingston versammelt um nicht nur zwei 15 - jährige Jungen zu beobachten und enthusiastisch zu feiern die die 400 m unter 47 Sekunden liefen. Hier geht's weiter ...

Im neuen Jahr für eine neue längere Strecke entscheiden?

Im 3000 m und 5000 m Tempo liegt der Schlüssel für mehr

23. Oktober 2013, © Lothar Pöhlitz - Im Jugend – Aufbautraining steht die Aufgabe im Vordergrund Talente auf das Leistungs- bzw. Hochleistungstraining umfassend vorzubereiten. Nachwuchstraining ist so Voraussetzungstraining für die nächsten Jahre, zugleich aber auch Talenterkennungstraining um entsprechend der ererbten Anlagen das Training zur bestmöglichen Strecke hin zu lenken. Es sind zuerst die Fragen nach den Schnelligkeits- / Schnellkraftfähigkeiten oder nach dem Talent zur Ausdauer, zum schnellen-längeren Laufen, nach der Eignung für die besser 2, knapp 4, 12 ½ oder 25 Runden, der Belastbarkeit (Bindegewebsschwächen), aber auch den volitiven Eigenschaften, den Willensqualitäten für schnelles Laufen möglichst zeitnah zu beantworten. Hier geht's weiter ...

Nachwuchsleistungssport in Deutschland - Leipziger Positionen

Wege an die Spitze – Herausforderungen, Schwerpunkte und Anforderungen aus der Sicht von Trainingswissenschaft und – Trainingspraxis*

14. Oktober 2013, © Lothar Pöhlitz - Vorbemerkungen: Sport und Politik bekennen sich zur herausragenden gesellschaftlichen und politischen Bedeutung des Spitzensports und streben auch zukünftig „eine führende Position im Weltsport“ an (29). Um diese langfristig zu sichern, bedarf es der Entwicklung von sportlichen Spitzenleistungen durch eine systematische Nachwuchsförderung. Hierfür ist sportartübergreifend wie auch sportartspezifisch eine strategisch ausgerichtete Steuerung und Förderung des Nachwuchs-leistungssports erforderlich (110). Hier geht's weiter ...

EM 2014 - Der Olympiaweg nach Rio führt über Zürich

Wer die Olympiateilnahme anstrebt muss zu den Europameisterschaften wollen

1. Oktober 2013, © Lothar Pöhlitz - Auch wenn für die Elite 2014 „nur“ Europameisterschaften sind zeigt eine aktuelle Leistungsanalyse Europas – Läufer 2013 dass die deutschen Mittel- und Langstreckler nur mit außer-ordentlichen Anstrengungen Zürich „erfolgreich“ verlassen werden. Die eingeleiteten Team-Maßnahmen machen aber Hoffnungen. Das Jahr 2014 wird nicht nur ein wichtiges Jahr auf dem Weg in Europa wieder auf breiterer Front konkurrenzfähig zu werden und auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2016 einen größeren Schritt nach vorn zu tun – so dort nicht nur die Teilnahme Ziel sein soll. Hier geht's weiter ...

Sprint für Läufer: Du musst auch mal schneller als Du kannst!

Kurzes High Intensity Training reizt die schnellzuckenden FT - Muskelfasern

17. September 2013, © Lothar Pöhlitz - Das Training zur Entwicklung der Grundschnelligkeit mit kurzen Strecken bei höchstmöglicher Geschwindigkeit ist eine zu wenig praktizierte, vernachlässigte Trainingsform innerhalb eines komplexen Trainings von Mittel- und Langstrecklern. Es schafft nicht nur Geschwindigkeitsreserven für die Unterdistanzen sondern unterstützt auch den Ganzkörper – Kraftzuwachs und stellt hohe Forderungen an die Muskelstreckschlinge. Es ist offensichtlich (siehe Bestenlisten) völlig aus der Mode gekommen dass junge Läufer innerhalb einer komplexen Ausbildung Verbesserungen über 400 m oder auch 200 m anstreben, die Teilnahme an diesen Wettkämpfen ist Ausnahme geworden. Hier geht's weiter ...

Ein 15 km Fahrtspiel – im aerob-anaeroben Übergang

Für Langstreckler eine TE mental hart und grenzwertig fordernd

© Lothar Pöhlitz - Auf dem Weg zum Spitzenlangstreckler sind einige Grundvoraussetzungen unabdingbar, dabei kann natürlich nicht früh genug mit einem systematischen Aufbau begonnen werden. Die wichtigste Erkenntnis ist dass das schlanke Talent hart arbeiten muss um ein starkes Herz und ein ökonomisch arbeitendes Herz-Kreislaufsystem mit einem niedrigen Ruhepuls, eine hohe VO2max und eine hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle spezifische Trainingseinheiten aufbauen muss. Natürlich muss er/sie da oben hinwollen, die Bereitschaft zur harten Arbeit, zu den Kilometern und zur Geschwindigkeit, aber auch zum Verzicht mitbringen und die mentale Stärke, den unbedingten Willen haben um gewinnen zu wollen. Wer sich nicht schon früh zutraut 5.000 m in 13:20 laufen zu können glaubt nicht an seine Möglichkeiten, an das Ererbte, ist vielleicht aber auch nicht überzeugt ein Spitzenläufer werden zu wollen. Hier geht's weiter ...

Laufbandtraining ist bei Schnee und Dunkelheit eine optimale Alternative

Bandtraining besser bei 1 – 1,5%  Bandanstieg

17. August 2013, © Lothar Pöhlitz - Das Training auf dem Laufband kann zu einer Effektivierung des Trainings-prozesses führen, weil auch intensives, kontrolliertes, geschwindigkeitsorientiertes Training nach Plan bei „Sauwetter“ möglich ist. Moderne Laufbänder sind programmierbar und bieten „Flachländern“ auch optimale Möglichkeiten zum qualitativen Bergtraining. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass man sich auf dem Laufband einen sehr schönen, effektiven Laufschritt erarbeiten kann. Hier geht's weiter ...

U16-Meisterschaften ab 2014 stellt LV vor neue Aufgaben

Talentsuche - Basistraining und auf die U18 und U20 - Jahre vorbereiten

1. August 2013 (Von Lothar Pöhlitz) - Nach einer Meldung bei leichtathletik.de vom 18.7.2013 wird es ab 2014 für die Dauer von drei Jahren eine U16-Einzelmeisterschaft als Modellprojekt geben. Einem entsprechenden Antrag stimmte der DLV-Verbandsrat in einer Sitzung in Ulm zu. Die Blockwettkämpfe und Mehrkampfmeisterschaften sollen bestehen bleiben. 2017 soll dann auf der Basis von wissenschaftlicher Begleitung eine endgültige Entscheidung über das Meisterschaftsangebot in der U16 getroffen werden. Die U16-DM soll als Einzeldisziplin - Bestands-aufnahme zwei Tage dauern und den Altersklassen M15 und W15 vorbehalten bleiben. Die Ansprüche werden konkreter und die Arbeit muss früher beginnen. Hier geht's weiter ...

Nachwuchstraining von Lauf-Talenten ist Voraussetzungstraining

Talente suchen und immer besser auf das folgende Jahr vorbereiten

25. Juli 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Nachwuchstraining von Lauf-Talenten ist Voraussetzungstraining für das folgende Jahr, für das Anschlusstraining oder auch für das Hochleistungstraining. Talente leben vom „Ererbten“ – deren Stärken von Anfang an verstärkt werden sollen ohne die Aufarbeitung von Schwächen aus den Augen zu verlieren. Hier geht's weiter ...

Sehnen und Bänder

Starke Strukturen (Sehnen, Bänder, Knochen) dein Kapital für Leistung

7. Juli 2013 (Von Frederike Feil) - Wer starke Sehen und Bänder hat, der ist weniger verletzt und kann härter trainieren. Starke Sehnen und Bänder sind unerlässlich für jeden Sportler. Wie stark deine Sehnen und Bänder sind, das kannst du selber beeinflussen, durch die Ernährung, die richtigen Nährstoffe und auch durch ein gut strukturiertes Training, welches auch gezielt Einheiten beinhaltet zur Kräftigung von der Fussmuskulatur und anderen Strukturen. Hier geht's weiter ...

Der Finalanspruch für 5000 m F in Rio liegt wohl unter 14:50 Minuten

Zu einigen trainingsmethodischen Konsequenzen aus heutiger Sicht

28. Juni 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Das Ergebnis der ersten 12 über 5000 m der Frauen beim Diamond League-Meeting in Oslo (13.06.2013) animiert zu einem Vorausblick auf das Finale über die gleiche Strecke bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Auch wenn in dem Rennen in Oslo die Läuferinnen aus dem Rift Valley dominierten lässt dieser Lauf, die Aussicht auf 6 Finalistinnen aus KEN / ETH und das Wissen um die Möglichkeiten der derzeit Weltbesten die Schlussfolgerung zu dass für Olympische Medaillen 2016 in diesem Wettbewerb eine Leistungsfähigkeit um 14:30 nötig sein wird und für das Finale die Läuferinnen um oder unter 14:50 Minuten können müssen. Hier geht's weiter ...

Selbstmassagen mit der BLACKROLL oder dem Blackball

Da hast auch Du Deinen „Physio“ immer dabei

© Lothar Pöhlitz (19. Juni 213) - Mit der blackroll oder blackroll - orange haben auch Läufer ihren Physio immer dabei. Die „farbigen Rollen“ lösen muskuläre Verspannungen und unterstützen eine schnellere, tiefenwirksame Regeneration nach der Belastung. Mit dem "Physio Preis 2009" ausgezeichnet! Heute wollen wir unsere „Renner“ über sehr gute Erfahrungen mit den hilfreichen „Trainingsgeräten“, den inzwischen schon „verschiedenfarbigen Rollen“ und den „schwarzen Bakll“ informieren. Eine Möglichkeit für Läufer aller Leistungs- und Altersklassen Belastungsbeschwerden, Schmerzen, Verhärtungen, Verklebungen und Durchblutungsengpässe in der Muskulatur durch Selbstmassagen oder „Ersatz-Akupressur“ zu reduzieren. Hier geht's weiter ...

Kraft der Kräuter und Gewürze nutzen

Dr. Wolfgang Feil, Friederike Feil, M.Sc.

Dr. Wolfgang Feil, Friederike Feil, M.Sc. (14. Juni 213) - Die Liste warum ein Sportler mehr Kräuter und Gewürze essen sollte ist endlos. Kräuter und Gewürze stärken das Immunsystem, heizen den Fettstoffwechsel an, senken Entzündungen im Körper und unterstützen die Regeneration. Auch gibt es Kräuter und Gewürze die direkt auf die Leistungsfähigkeit Einfluss haben.

Kräuter und Gewürze für ein starkes Immunsystem

Mit einem starken Immunsystem werden wir seltener krank, kommen mit Stresssituationen besser klar und haben mehr Energie fürs Training. Wer besonders im Winter und im Herbst weniger krank ist, kann konstanter trainieren ohne viele Ausfälle. Wer im Winter keinen Trainingsausfall hat, der triumphiert im Sommer meist mit guten Wettkampfleistungen. Hier geht's weiter ...

„Train low-compete high“- warum weniger Kohlenhydrate und die richtigen Fettsäuren schneller machen

Dr. Wolfgang Feil, Friederike Feil, M.Sc.

Regensburg, 29. Mai 213 (Frederike Feil) - Mit weniger Kohlenhydrate in der Basisernährung trainieren und im Wettkampf mit vollen Energiespeichern allen davon ziehen. Die „Train low- compete high”-Strategie“ ist ein Konzept, welches Sportler leistungsfähiger machen wird.

Warum Train Low-schneller macht

Wer mit niedrigen Speichern trainiert, der hat langfristig einen Vorteil, denn dessen Fettstoffwechsel wird besser trainiert und aktiviert. Wer einen guten Fettstoffwechsel hat, der regeneriert besser und kann so härter trainieren. Ebenfalls werden durch die Reduktion von Kohlenhydraten in der Basisernährung und rund ums Training mehr Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, gebildet. Und genau diese Mitochondrien sind so entscheidend für eine Top-Leistung im Wettkampf. Hier geht's weiter ...

Hochbegabte Läufer brauchen Bedingungen und ein Kompetenz - Team

Laufe nicht nur – trainiere !

Kürten, 26. Mai 213 (© Lothar Pöhlitz) - Spitzensport und der damit verbundene Anspruch auf Medaillen bei internationalen Höhepunkten lebt von Talenten, Eliten, Hochbegabten, Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz, Leidenschaft, mentaler Stärke, Arbeit im Team, eine möglichst tägliche Führung durch kompetente Trainer, die DLV - Kaderarbeit, sportmedizinischer- und sportwissenschaftlicher Begleitung, Praxiserfahrungen und einem ständig zu optimierenden leistungsorientiertem Training. Talente muss man suchen. So wie es die mit den ererbten Schnelligkeitsanlagen gibt verfügen Langstreckentalente über besondere Anlagen in der aeroben Kapazität. Es gibt sie in jeder Region, in jedem Landesverband, natürlich muss man sie erkennen. Hat man sie entdeckt ermöglichen ein komplexes Training und die Erziehung zum Leistungssportler den Aufbau aller Voraussetzungen für später. Diese wichtige, bedeutende Aufgabe des Nachwuchsleistungstrainings wurde leider in der Vergangenheit oft unterschätzt und ist eine der großen Baustellen. Hier geht's weiter ...

10 Tipps zur Optimierung Ihrer Leistungssport – Ernährung

Hartes Training – mehr Kalorien, leichte Tage – weniger Kalorien Intensive Belastung kohlenhydratbetont – extensive Belastung fettproteinbetont

Kürten, 8. Mai 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Die Einflussversuche auch auf die Ernährung von Leistungssportlern durch Werbung sind außerordentlich vielfältig. Sie tragen oft mehr zur Verwirrung bei als Hilfe zu sein. Vor allem für die Sportler aus dem Hochleistungsbereich lauern aus dem Bereich der Zusatzernährung Gefahren. Neben einer ausreichenden belastungsabhängigen Kalorienzufuhr bildet eine gute Trainings-Basisernährung die Grundlage für ein anspruchsvolles, systematisches Training. Eine zielgerichtete Vorwettkampfernährung ist Basis für Erfolge und die ausgewogenen Anteile von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen die Voraussetzung für optimale Energiebereitstellung und Regenrationsabläufe. Sofort nach dem Training oder Wettkampf unterstützen flüssige Kohlenhydrate + Kalium eine schnellere Erholung. Hier geht's weiter ...

Prinzipien zur Sicherung der Leistungsentwicklung im Laufen

Anregungen von Lothar Pöhlitz

Kürten, 26. April 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Die Leistungsentwicklung in den Mittel- und Langstreckendisziplinen ist auf den jeweiligen Jahreshöhepunkt  auszurichten, ein umfangreiches Winter-training, Wettkämpfe mit Zwischen-Trainingsphasen bereiten eine hohe Leistungsstabilität über viele Wochen im Sommer vor. Ziel ist die neue persönliche Bestleistung beim individuellen Jahreshöhepunkt. Leistungsfortschritte sind in der Regel an Belastungserhöhungen in den wichtigen leistungsrelevanten Bereichen (Gipfelwochen in Quantität und Qualität) gebunden. Diese wiederum erfordern Konsequenzen der Sportler für das mehr oder anders in der Organisation des Trainings und der Wettkampfleistung. Ziel muss sein den höchsten Grad der individuellen Fitness in den Wettkampfperioden zu erreichen. Dafür muss das komplexe Training der Leistungsstruktur der Wettkampfleistung entsprechen und das Mosaik von Unter-, Überdistanz- und Spezialstreckenleistung zum Höhepunkt abrufbar sein. Hier geht's weiter ...

Tägliche Turnstunde für Ganztagsschulen in Österreich

AT macht es uns vor - es geht wenn es die Regierung will

Regensburg, 26. Aril 2013 (ORFat) - Die tägliche Turnstunde soll an ganztägigen Schulen ab sofort verpflichtend werden. Per Erlass werde es dort künftig mindestens fünf Stunden Sport pro Woche geben, kündigte Unterrichts-ministerin Claudia Schmied (SPÖ) am Mittwoch an. Die Mindeststundenanzahl für Bewegung und Sport an Hauptschulen und Neuen Mittelschulen (NMS) steigt von 10 auf 13 Wochen-stunden. Hier geht's weiter ...

Müssen in einem „Internationalen“ 10 Afrikaner weiterhin vornweg laufen?

Europas Veranstalter sollten gedopte Kenianer nicht länger finanzieren*.

Kürten, 7. April 2013, © Lothar Pöhlitz - Mit dem Beitrag von Jürg Wirz direkt aus dem aktuellen „Zentrum in Erklärungsnot“ - in Condition 4/2013 - zu KENIAS GROSSEM DOPING-PROBLEM wird sicher nicht nur mir die Ehrfurcht vor den genetisch Bevorteilten, viel härter als die Welt trainierenden Läufern aus den Höhen des Rift Valley, mit den vielen sensationellen Leistungen im letzten Jahrzehnt, verloren gegangen sein. Auch ich habe lange bezweifelt dass Maisbrei Ugali, Milch und viel Schlaf reichen um die hohen Belastungen – von Einigen über Jahre - einschließlich mehrerer Wochen Jetlag im Jahr rund um die Welt, so bravourös zu bewältigen. Die Offenlegung der Doping - Problematik und die Ergebnisstatistik nicht nur aktuell im Beitrag durch Jürg Wirz sondern auch immer öfter durch die Medien zeigt das es schon 1993 mit John Ngugi – den 5 fachen Crossweltmeister - begann und es seitdem fast jährlich einen oder eine von den Großen „erwischt hat“ wie Wirz es formuliert. Hier geht's weiter ...

Wie das Geschwindigkeitstraining von den Laktatwerten ableiten

Die Schwelle ist Basis – aber nur die halbe Wahrheit

Kürten, 3. April 2013, © LotharPöhlitz - Eine individuell unbefriedigende Leistungsentwicklung in den Mittel- oder Langstreckendisziplinen hat meist mehrere Gründe. Oft ist es das Ergebnis einer zu geringen Gesamtbelastung  und einer zu geringen Effektivität in der Grundlagenausdauerentwicklung als Basis für das Training zur Entwicklung der V02max. Die zuletzt endlich immer öfter geführten Diskussionen um die aerob-anaeroben Schwellenkonzepte einschließlich der erforderlichen Konsequenzen aus den in den Leistungsdiagnostiken (LD) ermittelten vL3 und V02max-Werte haben bisher nur punktuell zu veränderten Trainingsqualitäten geführt. Nicht nur im Bereich der Erwachsenen, sondern schon im Jugend-Aufbautraining von Talenten muss die Entwicklung der VO2max mit einer wirksameren speziellen Kraftausdauer- und Schnellkraftentwicklung verbunden werden. Mehr Qualität im Training erfordert auch die parallele Unterdistanzentwicklung in allen Mittel- und Langstrecken und ihre Steuerung. Im Spitzenbereich muss der höhenleistungsfähige Läufer erst in Höhenketten aufgebaut werden, zu viele glauben immer noch dass bereits nach 3 Wochen in der Höhe sich ein sprunghafter Fortschritt einstellt. Hier geht's weiter ...

Immer öfter entscheidet die letzte Runde über Sieg oder Niederlage

Kraftvoraussetzungen verbessern und Schrittfrequenztraining einbauen

© Lothar Pöhlitz - Siege oder sehr gute Platzierungen sind im modernen Mittel- und Langstreckenlauf von einer möglichst optimalen Gestaltung der letzten Runde abhängig. Natürlich muss man zu Beginn der Endphasen erst einmal dort sein wo die Musik spielt wenn man eine Siegchance haben will. Dafür sind das Niveau der disziplinspezifischen Ausdauer und die Laufökonomie zuständig. Darüber hinaus wird der Erfolg von den erarbeiteten spezifischen Kraftfähigkeiten, der mentalen Stärke, der Schnelligkeit, der Beweglichkeit im Hüft-, Knie- und Fußgelenk und der Lauftechnik bestimmt. Besonders Letztere ist für eine optimale Ausschöpfung der individuellen Leistungsfähigkeit in Wettkämpfen von größerer Bedeutung als Vielen in der Praxis möglich ist.

Immer wieder verdeutlichten beispielsweise 800 m - Olympiasiegerin Pamela Jelimo (KEN), 5000 und 10000 m – Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba (ETH) und 5000 m und 10000 m Olympiasieger Kenenisa Bekele (ETH) diese vorbildhafte Gestaltung der letzten Runden bzw. Endphasen durch eine deutlich sichtbare Schrittfrequenzerhöhung wohl am besten. Wer nicht darauf vorbereitet ist, dass im Weltniveau die Mehrzahl der Rennen über 800 - 10000 m zu schnell beginnt (Überhöhung gegenüber dem durchschnittlichen Renntempo) hat dringenden Übungsbedarf. Hier geht's weiter ...

Mit mehr Hallensaison könnten Läufer Reserven erschließen

Corinna Harrer rettete bei der EM in Göteborg die Ehre der Läufer

Kürten, 13. März 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Die Ovationen, die „oh wie ist das schön – Gesänge“ der 4000 sehr zufriedenen Zuschauer mit der DM 2013 unterm top - hergerichteten Dortmunder Hallendach galten diesmal vor allem Verena Sailer, Björn Otto, Christian Reif oder Christina Schwanitz, aber auch Florian Orth, Carsten Schlangen oder Corinna Harrer. Man spürte aber auch dass das fachkundige Publikum die 1:49,11 (800 m M), die 3:41,00 (1500 m M) die 2:05,54, (800 m F) oder die 4:13,26 (1500 m F) sachlich richtig einordnen konnte. Die Hoffnungen aus dem Sommer auf weitere schnellere Lauf-Schritte haben bis zum Februar 2013 keine Fortsetzung gefunden, d.h. keine neuen Namen für die Hallen-EM. Das sich einige aus den jüngern Jahrgängen mit vorn zeigten ist noch nicht mit einem Qualitätsgewinn zu verbinden, reicht noch nicht für einen Generationswechsel. Hier geht's weiter ...

Trainer sind die „Allzweckwaffen des Sports“ – sie geben die Ordnung vor in der sich Talente entwickeln

Erziehung zum Leistungssportler ist wichtiger Teil der Ausbildung junger Talente

Kürten, 27. Februar 2013 (© Lothar Pöhlitz) - Trainer sind „Allzweckwaffen des Sports“, Pädagogen, Psychologen, Vorbilder, Fahrer, Persönlichkeiten, Papa/Mama –Coaches, Organisatoren, Koordinatoren, Motivatoren, Trainingspartner, Finanzjongleure,  Scouts und natürlich auch Trainer die was von ihrem Fach, vor allem aber von der Erziehung  auch „junger Wilder“, der Psychologie und auch vieles von der Sportmedizin verstehen sollten. Sie wissen, dass sich Leistungen ohne Regeln, Grenzen, Vorgaben, Vorbildfunktion, aber auch ohne Lob nicht wie von selbst entwickeln. Sie wissen aber auch, dass seit den 60iger Jahren der Umgang mit den inzwischen von Elternhaus und Schule nicht selten gegenüber früher „anders erzogenen Kindern“ auch von den Trainern eine etwas andere Position gegenüber ihren jungen Talenten erfordert. Diese  Problematik spiegelt sich derzeit auch in unseren Bestenlisten wider. Hier geht's weiter ...

31 von 41 Eliteschulen des Sports haben Verbesserungspotential

DOSB - Bestandsaufnahme 2012: in der Qualität der Ausbildung nachbessern

Kürten, 15. Februar 2013 (von Lothar Pöhlitz) - 2012 fand in Leverkusen die 5. Bundeskonferenz der Eliteschulen des Sports statt. Unter dem Titel „Eliteschulen des Sports – ein neuer Zyklus beginnt“ präsentierte danach Olav Spahl, Ressortleiter Nachwuchsleistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Resultate der turnusgemäßen Qualitätsanalyse 2012 an allen 41 Eliteschulen des Sports und gab Einblicke in die Ergebnisse der Arbeit (Quelle: DOSB). 25 Schulen, das entspricht 61 Prozent, konnten für den Prüfzeitraum bis Ende 2010 laut DOSB die gestellten Aufgaben nicht erfüllen, nicht nachweisen dass ihre Kandidaten sich in ausreichender Zahl für Nationalmannschaften qualifizierten und angemessene Bildungsabschlüsse erlangten. Hier geht's weiter ...

Die 800m-Falle

Die kürzeste Mittelstrecke ist kein verlängerter Langsprint

Regensburg, 5. Februar 2013 (Kurt Ring) - Irgendwie hat man sich im Bereich Lauf der deutschen Leichtathletik auf den 800m zumindest in den letzten zehn Jahren verlaufen. Die Letzte, die nach der Jahrtausendwende die magische Marke von zwei Minuten unterboten hatte, war Claudia Gesell 2003 mit einer 1:58,93. Sie war es auch die bei der WM 2003 in Paris für die letzte internationale Platzierung mit Platz fünf sorgte. In dieser Zeit schon setzte man in der deutschen 800m-Szene der Frauen auf die 400/800m-Schiene, die als erfolgsträchtiger betrachtet wurde. Schließlich schienen auch die Protagonistinnen der Jahrtausendwende Gesell, Teichmann (2001 - 1:58,62) und Kisabaka (2000 – 1:59,97) aus dieser Ecke zu kommen. Ob Monika Gratzki (später Merl), Jana Hartmann oder Fabienne Kohlmann, die alle die zwei Minuten ankratzten, aber nie darunter blieben, alle kamen von den 400m. Erst 2012 änderte sich das Bild. Mit der Regensburgerin Corinna Harrer setzte sich die deutsche 1500m-Meisterin von 2011 und 2012 mit einer feinen, aber dennoch nur als Abfallprodukt ihrer 4:04,30 von den 1500m zu sehenden 2:00,34 deutlich an die Spitze der 800m-Bestenliste setzte, dahinter weitere Kolleginnen aus dem 1500m Lager. Hier geht's weiter ...

Trainingspraxis:Hanteltraining für Läufer besser vorbereiten

© Lothar Pöhlitz - Im Training von Läufern nimmt das Krafttraining einen angemessenen Raum ein. Auf der Grundlage von möglichst umfangreichen Konditionstrainingsprogrammen, einer gut vorbereiteten Muskulatur, soll durch eine zunehmend spezifischere Übungsauswahl die funktionalen Fähigkeiten von Sehnen, Bändern, Gelenken und der spezifischen Arbeitsmuskulatur so verbessert werden, dass sie einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Wettkampfleistung leisten können. Dabei hat in der Praxis des Krafttrainings von Läufern das dynamische, bewegungsorientierte Krafttraining Vorrang. Hier geht's weiter ...

Für Ausdauertalente die gern etwas länger laufen 10 Kilometer à 15 Kilometer à Halbmarathon - TEIL 2

Ein erstes Ziel könnte 15 km in 48:00 / 53:30 Minuten sein

© Lothar Pöhlitz - Eine notwendige Trainingsqualität muss mit der Forderung verbunden werden,mehr und mehr an den oberen Grenzen der individuell aeroben Möglichkeiten zu trainieren, auch wenn die Strecken zunächst erst einmal „kurz“ sind. Die aerobe Geschwindigkeitsgestaltung steigt im Verlaufe des Trainingsjahres und zum Wettkampf hin an, von 75 à 85 %, von 85 à 93 %, von 93 à 105 % und von 105 à 115 %.

Ausbildungsaufgaben im 1. „Lehrjahr“

1. Im Mittelpunkt des aeroben Ausdauertrainings steht von Anfang an das Erlernen des Umgangs mit dem mittleren Dauerlauf (DL 2). Ziel muss sein vielleicht mit 2 km beginnend, immer längere Strecken (im ersten Jahr bis 6 km) bei möglichst guter Lauftechnik (Mittelfußtechnik, Ausprägung der Laufökonomie) in einem ansprechenden Dauerlauftempo (individuell unterschiedlich von der Ruhe - HF und maximalen HF abgeleitet, bei einer Herzfrequenz von 150 – 170 Schl./min) zu absolvieren. Hier geht's weiter ...

Für Ausdauertalente die gern etwas länger laufen 10 Kilometer à 15 Kilometer à Halbmarathon TEIL 1

Ein erstes Ziel könnten 15 km in 48:00 / 53:30 Minuten sein

© Lothar Pöhlitz - In der Praxis der Vereinsarbeit sieht man oft Kindergruppen oder auch Trainingsgruppen im frühen Jugendalter, die nach Altersklassen oder auch nach Jungen und Mädchen getrennt üben. Unabhängig von ihrer Eignung, ihrem mitgebrachten „Erbgut, den Anlagen“, ihren biologischen Voraussetzungen und Entwicklungen (Normal-, Früh- oder Spätentwickler) oder der Muskelfaserstruktur üben alle nach gleichen Plänen und man ist oft baff erstaunt, dass sich bei gleicher Belastung Einzelne deutlich schneller entwickeln als andere. Differenzen von bis zu 4 Jahren zwischen Kalender- und „biologischen Alter“ oder Muskelstrukturunterschiede zwischen denen mit bevorzugt langsam - kontrahierenden ST- Fasern oder den „Privilegierten“ mit den mehr schnell - kontrahierenden FT- Fasern, weil sie eben schon früh schneller sind, sind „normal“. Auch die z.T. deutlich unterschiedliche Körpergröße, die Kraftfähigkeiten oder auch die eingebrachten mentalen Fähigkeiten sind Ursachen für das breit gefächerte Tempo der Leistungsentwicklung im Jugendalter. Ausdauertalente die gern etwas länger laufen werden nicht selten „zurückgehalten“ um sie erst „schneller“ zu machen. Hier geht's weiter ...

„Im Marathon geht ohne Klarheit im Kopf gar nichts“

Wolfgang Heinig im Interview

Quelle: www.hlv.de, Uwe Martin- Wolfgang Heinig ist seit November neuer Leitender DLV-Bundestrainer Lauf / Gehen. Sein Verantwortungsbereich umfasst auch den Kader Langstrecke/Marathon. Im Interview mit Uwe Martin (für hlv.de) spricht der Coach über die Leidensfähigkeit von Marathon-Männern und Frauen, ihr Training, über das Nachwuchsproblem in Deutschland und das Engagement der Straßenlauf-Veranstalter. Hier geht's weiter ...

Wer solche Programme schafft ist der persönlichen Bestleistung nahe

Im Jahrestrainingsaufbau tragen alle Geschwindigkeitsbereiche zur p.B. bei

Von Lothar Pöhlitz - Im Hochleistungstraining liegt der wichtigste Basis-Trainingsbereich für den Leistungsfortschritt zwischen 80–90 % der individuell-maximalen Herzfrequenz. Ist diese Basis erarbeitet entwickeln Programm > 90 % der HFmax die wettkampfspefischen Leistungsvoraussetzungen. Hier geht's weiter ...

Geduld, Geduld – Wunder dauern etwas länger

Sven Hannewald im Interview: Skisprung-Aufgaben auch für Läufer gut - Ein Kommentar zum Jahreswechsel von Lothar Pöhlitz

Regensburg, 01. Januar 2013, Von Lothar Pöhlitz - In einem sehr interessanten Interview kurz vor der Vierschanzentournee 2012/2013 – das Stephan Klemm im Kölner Stadtanzeiger mit dem ehemaligen Erfolgs-Skispringer Sven Hannewald geführt hat – äußerte sich der Neu-Rennfahrer auch zu den aus seiner Sicht Gründen für die aktuellen Erfolge der deutschen Skispringer und den Ergebnissen der Arbeit von Bundestrainer Werner Schuster nach einer längeren Durststrecke. Hier geht's weiter ...

Mo Farah (GBR) auf dem Weg zum Doppelolympiasieger

Die persönliche Bestleistung beim Jahreshöhepunkt ist Ziel für alle

Regensburg, 23. Dezember 2012, (Von Lothar Pöhlitz*) - Mo Farah verbrachte im Jahr vor Olympia 2012 insgesamt ca. 6 Monate im Höhentraining - in Fünf-Wochen-Blöcken. Der Wochenumfang orientierte sich an 110 Meilen (176 Km) mit Abweichungen nach oben (120, 130 Meilen), selten nach unten. Die Geschwindigkeit beim normalen Dauerlauf lag in der Höhe um 5:30 min je Meile (= 3:26 min/km), im Flachland schneller ! Die Tempoläufe (2x die Woche) werden von lang nach kurz gestaltet, z. B. zu Beginn 1.200, 800, 600, 400 m, aber auch länger, später auch 5 x 800 m in 2:05 min (bis 1:53 min, wenn der Umfang geringer wird) mit 2,5 min Pause, danach noch 4 x 400 m in 54 s. Alle zwei Wochen werden 4 x 6 x 40-m-Sprints (P 90 sec / SP 5 min) absolviert. Neben den hohen Laufumfängen spielt das Kraft-/Stabilitätstraining mit leichten bis mittleren Widerständen / z.B. Medizinball - eine große Rolle, ca. 5 x pro Woche gehen die guten Athleten in den Kraftraum (Gym). Eine von oft 3 Trainingseinheiten pro Tag dauert im Kraftraum ca. 1 Stunde - mit wenigen Übungen aber vielen Wiederholungen. Hier geht's weiter ...

Trainingswettkämpfe – Qualifikationen – Wettkampfhöhepunkte

Die persönliche Bestleistung beim Jahreshöhepunkt ist Ziel für alle

Regensburg, 11. Dezember 2012, Von Lothar Pöhlitz - Wettkämpfe sind der wichtigste Teil des Ausbildungsprozesses, unabhängig vom Jahreszeitraum sind sie Ziel, Kontrollinstrument für das absolvierte Training, bewirken die Entwicklung der physiologischen Systeme, der mentalen Eigenschaften, geben Auskunft über die Wirksamkeit der eingebrachten psychophysischen Belastung und den Stand der Beherrschung der Rekord- oder Sieg-Taktik. Vorrangige Ziele sind natürlich Siege oder das Podium bei den verschiedensten Meisterschaften, die Qualifikation für besondere Aufgaben, im Nachwuchstraining immer wieder die persönliche Bestleistung, auch in den Unter- und Überdistanzen, am besten bei den jeweiligen Jahreshöhepunkten. Hier geht's weiter ...

GRR-Veranstalter stellen Weichen für Nachwuchs –Straßenlauf – Cup*

Finale in Berlin am 13.10.2013 Schloss Charlottenburg

Kürten, 07. Dezember 2012, Von Lothar Pöhlitz - German Road Races e.V. (GRR) setzt bei der Unterstützung des deutschen Lauf-Nachwuchses Zeichen. Seit neun Jahren ehrt die Vereinigung der deutschen Läufe die besten Jugendlichen und zudem einen verdienstvollen (Vereins-)Trainer. Neben der Bekanntgabe von Maya Rehberg (SC Rönnau 74) und Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt) als Nachwuchsathleten des Jahres 2012 und Jürgen Eberding (SC Magdeburg) als Trainer des Jahres überraschte der GRR-Vorstand bei seiner Sitzung in Bräunlingen mit der Einführung eines Nachwuchs-Straßenlauf-Cups über die 10 km-Distanz. Hier geht's weiter ...

Lauf - Talente und ihre Trainer müssen Erfolge wollen aber auch „dürfen“

Wer mit 21/22 konkurrenzfähig sein will muss mit 17/18 belastungsbereit sein.

Kürten, 28. November 2012, Von Lothar Pöhlitz - Es ist schon toll wie viele Sportjournalisten der großen aber auch kleinen Medien in den letzten Wochen und Monaten der Leistungs-Philosophie des neuen Sportdirektors von Bayern München Mathias Sammer erst einmal uneingeschränkten Beifall zollten und „die geballte Wucht des Gewinnenwollens“ (Kölner Stadtanzeiger 4.7.2012) lobpreisten. Das wird sich eines Tages wieder ändern wenn Niederlagen kommen. Die besonders begeistert aufgenommenen Sammer-Zitate reichen von „alle Selbstkritik, alle persönlichen Eitelkeiten dürfen zukünftig keine Rolle mehr spielen, wir werden, wollen und müssen erfolgreich sein“ oder „ich sehe keinen Grund für irgendein Alibi, wir brauchen eine Aufbruchstimmung, unsere Ansprüche sind nun mal die allerhöchsten, ich will gewinnen.“ Dafür wird ohne Scham öffentlich gemacht das nicht nur jährlich das bereite und geeignete Spielerpotential der anderen Vereine eingekauft wird, das ein Spieler auch einmal 40 Millionen wert sei, aber auch das neue Ideen für mehr Effektivität im Sinne der Ergebnisse der Arbeit des eigenen Nachwuchsleistungszentrums erforderlich ist. Auch wenn nicht alle der Philosophie „wir wollen die Besten sein“ folgen arbeitet Sammer auch am Umfeld und an der Persönlichkeitsbildung „aller“ – auch öffentlich. Es ist schon interessant das alles aufmerksam aus der Distanz zu beobachten. Dies tun im Moment auch die Journalisten und die Fans, sie werden ihnen aber nur solange folgen solange sie erfolgreich sind. Deutsche Leichtathleten können leider Weltbeste nicht fertig einkaufen - sie müssen es mit Training versuchen. Hier geht's weiter ...

Ein Blick zurück auf die olympischen 1500 m der Frauen

Wenn man mehr will als „nur teilnehmen“, muss man das beizeiten schon wollen

Regensburg, 17.November 2012 (© Kurt Ring)- Corinna Harrer hat ihre olympische Feuertaufe in London bestanden, hat sich im 1500 m Halbfinale von der besten Seite gezeigt und nur um 23 Hundertstel das Finale verpasst. Für eine erst 21-Jährige ist das alles andere als ein Beinbruch. Corinna Harrer erfüllte im Halbfinallauf von London unter dem ganz besonderen „Olympiadruck“ die Anforderungen an Spitzenläufer, beim Jahreshöhepunkt die beste Leistung der Saison abzuliefern. Sie hat die wichtigste Bewährungssituation ihrer bisherigen Laufbahn mit Bravour bestanden und bekam von allen Seiten Lob. Auch wenn wir uns schon dem neuen Olympiazyklus zugewandt haben, erlauben wir uns – nachdem wir viele Nächte darüber geschlafen haben - heute noch einmal einen Rückblick. Hier geht's weiter ...

Erfolge von Eliten sind vor allem an Bedingungen, Trainer und Zeit gebunden

Für ein langes erfolgreiches Trainerleben muß man das Coaching beherrschen

© Lothar Pöhlitz, 10.11.2012 - Fachkräftemangel gibt es nicht nur in der Wirtschaft sondern auch im Bereich „Elite - Middle- & Long - Distance - Running“. Dieser Bereich der Läufer und Trainer, für den sich seit 2006 die Leichtathletik – Coaching - Academy engagiert, wird hier einmal gesondert thematisiert. Das Angebot an gutem Personal auf dem Trainermarkt hält sich bekanntlich sehr in Grenzen, die derzeit internationale Konkurrenzfähigkeit legt davon Zeugnis ab. Alle Sportverbände, auch aktuell die Leichtathletik, tun sich schwer für offene Stellen qualifizierte, kompetente Mitarbeiter, Profis mit viel Berufserfahrung zu finden, sicher auch weil man in der Regel von einem zu kleinen Honorar nicht leben kann. Hier geht's weiter ...

In einem 5000 m Rennen gibt es keine Pause

5000 m – Vorbereitung: Pausen kürzer – Teilstrecken länger – Tempo höher

(© Lothar Pöhlitz) - Bei einem bekannten Leistungsabstand von etwa 10 % zwischen Männern und Frauen würde eine 13:30 über 5000 m der Männer in etwa 15:00 Minuten der Frauen entsprechen. Das sollen beispielsweise einmal die Ziele sein um Trainer und Läufer – die solche anspruchsvollen Leistungen im Elitebereich anstreben - einmal mit ein paar trainingsmethodischen Problemen zu konfrontieren und sie zu Konsequenzen anzuregen, mit denen sie vielleicht etwas schneller ihre Ziele erreichen und im letzten 1000er eines 5000 m Rennens noch zusätzliche Reserven mobilisieren können. Dazu werden natürlich Läufer gebraucht die solche Aufgaben auch lösen wollen und bereit sind neue Wege mit Unterdistanztraining, in der speziellen Ausdauer und auch im Bereich der Überdistanzen bis mindestens zur anspruchsvollen 15 km – Leistung zu gehen. Hier geht's weiter ...

Zum Jahresbelastungsaufbau Mittelstrecke im Jugend-Aufbautraining  (Mesozyklen)

© Lothar Pöhlitz - Die folgende konkrete Jahresplanung  zeigt wie ein Jahrestrainingsaufbau für das Nachwuchstraining im Mittelstreckenlauf beispielhaft aussehen könnte. Sie ist darauf gerichtet die angestrebten persönlichen Bestleistungen im Zeitraum zwischen Juni – Mitte August zu erreichen. Im Mittelstreckenlauf hat sich bewährt wenn eine erste Leistungsausprägung im Januar / Februar innerhalb einer Hallensaison erfolgt. Leistungsfortschritte von Jahr zu Jahr sind an Belastungsfortschritte von Jahr zu Jahr und an lange Investitionsphasen (möglichst bereits ab September, bei auch stärkerer Nutzung des Monats Mai als Trainingsmonat) gebunden. Dieser Planungsvorschlag der sich vor allem an Talente wendet geht davon aus dass die Ziele Mitte August erreicht sind und die Übergangsperiode früh mit Urlaub beginnt. Hier geht's weiter ...

"Wir laufen schnell weil wir schnell trainieren" (Corinna Harrer)

Analysen sind erste Voraussetzung für weitere Läuferfortschritte

Regensburg, 28.10.2012 (© Lothar Pöhlitz) - An der Schwelle zum neuen Olympiazyklus werden sich nach erfreulichen „Läufer-Fortschritten“ im EM- / Olympiajahr 2012 auch der eine oder die andere die Frage stellen: warum hat es bei mir nicht gepasst, warum habe ich meine Ziele verfehlt, ich habe doch ganz gut trainiert. Was sollte ich verändern wenn ich 2013 wieder vorn dabei sein und mich über eine richtig gute persönliche Bestleistung freuen will. Fortschritte resultieren zuerst aus ehrlichen Analysen und präzisen Konsequenzen an der Schwelle zum neuen Jahr, zum neuen Olympiazyklus, dabei Vorsicht für die derzeit schon „Hochgelobten“, Erfolge können auch träge machen. Am besten ist, wenn dann im Februar die guten Vorsätze vom September noch einmal besprochen und aktualisiert werden damit die Monate März – Mai noch besser werden wie die Wintermonate. Vor allem gilt für das neue Jahr eins: unabhängig von der Jahreszeit und unabhängig von den Trainingsinhalten sollten in jeder Woche 2 – 4 Trainingseinheiten mit dem großen „Q“ – also als Qualitäts – TE – gesichert werden. Hier geht's weiter ...

Eine vL3 – Schwelle von 5,8 m/s allein reicht nicht für 27:20

Mit Qualitätstraining den höhenleistungsfähigen Langstreckler aufbauen

Regensburg, 30.09.2012 (© Lothar Pöhlitz) - Auch wenn es gegenwärtig schwer vorstellbar ist, das demnächst ein deutscher Langstreckler 10000 m in 27:20 schafft, sollte man solche Ziele (mehr als 40 Läufer sind in der Welt bis 2012 bereits unter 27:00 Minuten geblieben!) und die notwendigen Wege dahin nicht aus den Augen verlieren. Wer kein Ziel hat und den Weg zum Ziel nicht kennt bleibt in der Regel in seinem eigenen niedrigeren Anspruch hängen. 27:20 bedeuten 10 x 1000 m in 2:44 oder 2 x 5000 m in 13:40 ohne Pause! Das zu erreichen würde erfahrungsgemäß parallel eine Unterdistanzüberhöhung von etwa 5 - 10 % erfordern, das sind 5000 m um 13:00 Minuten und 1500 m um 3:34! Zu beachten ist, dass eine aerobe vL3-Schwelle von 5,8 m/s (2:52 min/km) als Basis und das Renntempo nur etwa 5 % auseinander liegen die zu überbrücken sind. Hier geht's weiter ...

Wenn die U23/U20–Hindernis – Rekorde Ziel sind

Gesa Krause und Maya Rehberg haben vorgelegt – nun wären die Jungen dran

„Hard work beats talent when talent doesn't work hard“
Evan Jager 23 Jahre - USA (2012 : 3000 m Hindernis 8:06,81)

Regensburg, 20.09.2012 (Lothar Pöhlitz) - Nicht nur in der Welt, auch in Deutschland wurden die Hindernisse in der Vergangenheit vorwiegend von denen gelaufen, die über die Flachstrecken international oder auch national nur geringe Chancen hatten sich ganz vorn zu platzieren. Dies gilt nicht nur für den Spitzen- sondern auch für den Nachwuchsbereich. Eine Einordnung der 3000 m Hindernisleistung Weltbester in ihr Leistungsprofil soll nicht nur die Anforderungen an eine Hindernisleistung verdeutlichen, sondern auch den Nachwuchs animieren, sich vielleicht dieser Strecke als Spezialstrecke zu zuwenden, wie es Gesa Felicitas Krause in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich getan hat. Hier geht's weiter ...

„Zuerst musst Du Dich selbst besiegen“

Wie das Training in Äthiopien mein Laufen veränderte*

Teil-Übersetzung aus einem Beitrag von: Hilary Stellingwerff (Canadian runner - 1500m)
Regensburg, 09.09.2012 (Lothar Pöhlitz) - Seine müden Augen und sein wackeliger Gang verrieten alles. Es war ein langer, harter Tag gewesen und ich denke, dass er es vorgezogen hätte, sich jetzt auszuruhen anstatt mit Fremden zu Abend zu essen. Er hatte gerade einen Halb-Marathon-Weltrekordversuch in Portugal hinter sich, jedoch verfehlte er ihn mit 59:15 Minuten knapp — wobei das immer noch die siebtschnellste Zeit in der Geschichte ist. Er setzte sich neben mich und erzählte mir, dass er zwar sehr müde, jedoch glücklich sei, jetzt bei uns zu sein. Ich konnte nicht widerstehen und musste ihn einfach nach seinem Erfolgsgeheimnis fragen. Bei dieser Frage wurde er wieder wacher